Valve: Update für Steams Downloadtechnologie

Valve hat die grundlegende Übertragungstechnologie seines Spieleshops Steam überarbeitet; sie kommt allerdings bislang nur bei ausgewählten Inhalten wie Videos zum Einsatz. Eine der Änderungen ist, dass der Dienst auf das Http-Protokoll setzt, was für weniger Probleme mit Firewalls sorgen soll. Außerdem könne man so automatisch die Vorteile von den Caching-Proxies der Internetprovider nutzen. Durch die generalüberholte Architektur soll mehr Bandbreite zur Verfügung stehen, außerdem soll die Veröffentlichung von Spielen für die Publisher einfacher ablaufen.
Auch bei Patches sollen die neuen Algorithmen spürbar sein. Bislang muss eine Datei auch dann, wenn nur wenige Byte umgeschrieben wurden, vollständig neu auf den Rechner des Spielers übertragen werden. Künftig soll es ausreichen, nur die Veränderungen zu aktualisieren.
Durch weitere Updates von Steam soll es später möglich sein, Spiele zu einem festgelegten Termin automatisch zu laden und zu bestimmen, welche Spiele zuerst geladen werden; auch die Bandbreite soll sich regeln lassen. Spieler sollen Updates auf ihren Rechner ziehen können, während sie das betroffene Game in Betrieb haben – der Patch wird dann automatisch nach der Partie installiert.
Wann genau und wie Valve auf das neue System wechselt, ist nicht ganz klar. Angeblich will man das hauseigene Dota 2 damit ausliefern – bis das erscheint, dürften aber noch ein paar Monate ins Land gehen. Bislang kommt es angeblich nur zum Einsatz, wenn man sich bei Steam ein HD-Video(öffnet im neuen Fenster) (1.280 x 720) auf den Rechner lädt.