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John Barton: Firebug am Ende?

John Barton wechselt zu Google. Er leitete das Firebug-Projekt in den vergangenen Jahren. Für Firebug könnte es eine schwierige Zeit werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Bild: Firebug

Bislang wurde Barton von IBM für die Arbeit an Firebug bezahlt, doch das Unternehmen wollte ihm seine Arbeit an Firebug kein weiteres Jahr finanzieren, schreibt Barton in einer E-Mail(öffnet im neuen Fenster) . Firebug und die Menschen dahinter hätten einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Web genommen, war Firebug doch lange der einzig brauchbare Debugger fürs Web.

Doch das hat sich geändert: Heute bringt praktisch jeder Browser eigene Entwicklerwerkzeuge mit und es sei nicht länger sinnvoll, die Werkzeuge der nächsten Generation auf Basis von Firebug zu entwickeln. Der Wandel vollziehe sich derzeit schneller, als dass das kleine Firebug-Team mithalten könne.

So habe Firebug mit Firefox nicht mehr Schritt halten können, so Barton. Und der Wechsel weg vom Desktop hin zu mobilen Geräten und von einem Browser (Firefox) hin zu drei oder vier weiteren erfordere weitere Arbeit. Daher sei der aktuelle Plan, Firebug auf eine neue Architektur umzustellen, weiterhin richtig, aber er habe IBM nicht davon überzeugen können, ihn ein weiteres Jahr zu unterstützen.

Daher wechselt Barton zu Google, um dort an Werkzeugen für Webentwickler zu arbeiten. Im ersten Schritt will er sich zusammen mit dem Doktoranden Salman Mirghasemi dem Thema Querypoint-Debugging(öffnet im neuen Fenster) widmen. Über die Funktion lastchange(öffnet im neuen Fenster) kann ein Entwickler dabei die letzte Änderung einer Objekteigenschaft abfragen. Der Browser verrät dann, welche Zeile im Quelltext für die Änderungen verantwortlich war und welche Werte die Eigenschaft zum Zeitpunkt der Änderung hatte.

Welchen weiteren Themen er sich bei Google annehmen werde, sei noch offen, er könne aber vermutlich helfen, wenn Firebug auf das Remote-Debug-Protokoll von Chrome umgestellt werden soll.


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