Abo
  • Services:

Bundesnetzagentur

Auftrag für Internetanschluss ohne öffentliche Ausschreibung

Der Auftrag für den Internetanschluss der Bundesnetzagentur soll ohne öffentliche Ausschreibung vergeben worden sein. Er ging an die Firma Colt Telecom, bei der der jetzige Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth in der Geschäftsleitung tätig war.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth
Der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth (Bild: Bundesnetzagentur)

Die Bundesnetzagentur soll die Bereitstellung ihres Internetanschlusses ohne öffentlichen Teilnehmerwettbewerb an die Firma Colt Telecom vergeben haben. Zwar wurden von vier Unternehmen Angebote eingeholt, die Behörde machte aber keine Angaben darüber, ob und mit wie vielen Anbietern schließlich verhandelt wurde. Den Zuschlag erhielt im Juli 2002 die Colt Telecom, der ehemalige Arbeitgeber des Präsidenten der Bundesnetzagentur. Der Spiegel berichtet darüber in seiner morgigen Ausgabe.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital International GmbH & Co. KG, Berlin, Leingarten
  2. Hays AG, Leipzig

Vorausgegangen war die Pleite des früheren Anbieters KPNQwest 2002. Laut Rudolf Boll, Sprecher der Bundesnetzagentur, habe die Behörde damals mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen müssen, "dass die Leitungen kurzfristig abgeschaltet werden." In einem solchen Falle besagt das Vergaberecht, dass ein Auftrag für eine kurze Übergangszeit vergeben werden darf. Die Bundesnetzagentur erteilte den Auftrag zunächst für ein Jahr. Seither verlängert er sich jedoch automatisch zweimal im Jahr. Insgesamt zahlte die Regulierungsbehörde zwischen 2005 und 2011 851.000 Euro an den Internetprovider, berichtet der Spiegel.

Als besonders heikel erweist sich die Tatsache, dass der jetzige Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth bis Anfang 2000 Mitglied der Geschäftsleitung bei der Colt Telecom war, bevor er 2001 als Präsident die Leitung der Bundesnetzagentur übernahm. Laut Spiegel gab Kurth bislang noch keine Stellungnahme ab.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 107,16€ + Versand
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 229,90€ + 5,99€ Versand

Bankai 19. Jul 2011

Hast du mit deinem Pseudo-Intellektuellem gequatsche überhaupt eine Ahnung was in einem...

Bankai 19. Jul 2011

Ich dachte Golem ist für IT Profis da,... Frage mich gerade wo die sind, bei solchen...

Jesper 18. Jul 2011

Jo

LX 18. Jul 2011

Wenn die Wirtschaft dafür bluten muss, dass staatliche Einrichtungen ihren Günstlingen...

Thread-Anzeige 17. Jul 2011

Jetzt wisst Ihr endlich, wieso LTE-Regeln so fehlerhaft


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

    •  /