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WLAN-Fernsehen: Elgato Tivizen nun mit Heimnetzwerkmodus

Elgatos mobiler TV-Tuner Tivizen kann nun auch in ein bestehendes Heimnetzwerk eingebunden oder über USB genutzt werden. Auch das baugleiche Tizi von Equinux soll ein entsprechendes Softwareupgrade erhalten.
/ Christian Klaß
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Elgato Tivizen - baugleich zum Equinux Tizi (Bild: Elgato)
Elgato Tivizen - baugleich zum Equinux Tizi Bild: Elgato

Der WLAN-DVB-T-Empfänger Elgato Tivizen(öffnet im neuen Fenster) hat bisher eine direkte WLAN-Verbindung erfordert, so dass ein Notebook oder iPad ohne zusätzliche 3G-Unterstützung während des Fernsehempfangs vom Internet abgeschnitten wurde. Mit einer neuen Firmware ändert sich das, der Tivizen kann sich damit mit einem bestehenden Heimnetzwerk verbinden, so dass der DVB-T-Stream den Umweg über einen WLAN-Router macht.

Wenn kein bekanntes WLAN verfügbar ist, agiert Tivizen automatisch als eigener Hotspot. Am PC oder Mac kann Tivizen nun auch über USB als DVB-T-Empfänger genutzt werden. Die WLAN-Funktion wird dabei abgeschaltet. Die neuen Betriebsmodi erfordern ein Update der iPad-, iPod-touch- und iPhone-App auf die Version 1.2 respektive eine Aktualisierung von Elgatos TV-Software für Mac und Windows.

Das baugleiche Equinux Tizi ( zur Produktwebseite(öffnet im neuen Fenster) ) soll in naher Zukunft ebenfalls bestehende WLANs nutzen können. Equinux hat die Funktion seit Ende 2010 in Arbeit, will jedoch noch mehr Zeit investieren, um etwaige Bandbreitenprobleme besser abfangen zu können. Außerdem arbeitet Equinux noch an anderen Funktionen, zu denen das Unternehmen noch nichts verraten will. Unklar ist noch, ob erweiterte WLAN-Unterstützung bereits in der nächsten Tizi-Firmware enthalten sein wird.

Die Hardwarebasis von Tizi und Tivizen stammt vom südkoreanischen Hersteller Valups(öffnet im neuen Fenster) . Equinux kam als Erster damit auf den deutschen Markt, Elgato zog nach. Beide Unternehmen versuchen sich nun bei der Software voneinander abzuheben. Beide Geräte nebst Softwarebeigaben kosten im Handel rund 150 Euro.


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