Driver angespielt

Der Geist über den Straßen von San Francisco

Polizist mit übernatürlichen Fähigkeiten: Per Knopfdruck schwebt die Hauptfigur im nächsten Driver über der offenen Spielewelt San Francisco - und beamt sich ans Steuer von anderer Leute Auto. In einer Vorabversion konnte Golem.de bereits in Taxis, Luxusschlitten und Krankenwagen fahren.

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Driver San Francisco
Driver San Francisco (Bild: Ubisoft)

Der Böse ist im Knast und wenig später kommt der Held bei einem Verkehrsunfall ums Leben - beides passiert gleich in den ersten paar Minuten von Driver San Francisco. Eigentlich könnte da Schluss sein. Klar, dass dann doch alles anders kommt: Der Superschurke Jericho bricht während eines Gefangenentransports aus. Der Superbulle John Tanner ist zwar schon auf dem Weg ins Jenseits - aber natürlich nur fast.

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Tanners Nahtoderfahrung soll eines der ungewöhnlichsten Elemente in dem Rennspiel erklären: Der Spieler kann auf Knopfdruck sein aktuelles Fahrzeug verlassen, dann sieht er die Stadt aus einer magischen Vogelperspektive. Mit einem weiteren Knopfdruck teleportiert er sich anschließend in den Körper eines beliebigen anderen Fahrers und kapert so gleichzeitig dessen Auto.

In einer frühen Betaversion für die Playstation 3 hat das gut funktioniert und Spaß gemacht. Beispielsweise in Missionen, in denen der Spieler sich in den Steuermann eines Krankenwagens teleportiert und sich dessen Kumpel auf dem Beifahrersitz wundert, warum sein Kollege sich mit dem ungewohnten Vehikel so schwertut. Oder wenn Tanner in ein Luxusauto zur Probefahrt einsteigt und mitsamt Verkäufer ein paar Stunts wagt.

Die entstehenden Logiklücken füllt das Programm allerdings nur notdürftig: Um eine ernsthafte Erklärung, was solange mit dem Auto von Tanner oder mit den übernommenen Fahrern passiert, bemüht sich das Programm erst gar nicht. Davon abgesehen, wirkt die Handlung mit ihren recht aufwendigen Zwischensequenzen aber durchaus spannend - trotz der etwas gestelzten deutschen Sprachausgabe.

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Zusätzlich zu den Missionen der Haupthandlung, in denen das Teleportieren in andere Autos nötig ist, gibt es in der offenen Spielewelt von Driver San Francisco noch zusätzliche Einsätze. In der Vorabversion konnten wir beispielsweise an Wettrennen teilnehmen und Taxi fahren.

Das Fahrgefühl gibt sich sehr actionlastig, mit Bleifuß und eher lässig dosierten Bremsen sind wir auch in schnellen Verfolgungsjagden ohne Probleme ans Ziel gekommen. Das liegt auch daran, dass sogar Straßen wie die berühmte steile und enggeschlängelte Lombard Street extrem breit sind. Das ermöglicht zwar fast immer ein hohes Tempo, aber San Francisco ist dadurch kaum wiederzuerkennen und wirkt etwas steril.

Driver San Francisco befindet sich bei Ubisoft Reflections im britischen Newcastle in der Entwicklung. Chefdesigner ist Martin Edmondson, der die Driver-Serie - eines der Vorbilder für GTA - erfunden hat. Der nächste Teil soll am 1. September 2011 für Xbox 360, Windows-PC, Playstation 3 und Nintendo Wii erscheinen.

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dp (Golem.de) 16. Jul 2011

Genau das sollte diese Szene auch demonstrieren. Die Sportlichkeit und gute...

Missingno. 15. Jul 2011

Eben weil die Teile nach dem ersten Driver Schrott sind, habe ich viel Hoffnung, dass...

BLi8819 15. Jul 2011

Mimik und Gestik sind auch schwer umzusetzen. Ich denke Heavy Rain hat da gut was...

Guttroll 15. Jul 2011

Eure Logik ist echt lustig. "Solange es etwas schlechteres gibt, dürfen wir uns nicht...



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