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Neue Repositories für die Debian-Edition

Die Entwickler der Linux-Distribution Mint wollen ihrer Debian-Edition neue Repositories gönnen. Neben der offiziellen Debian-Testing-Quelle sollen durch das Linux-Mint-Team geprüfte Pakete in einem eigenen Repository angeboten werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Linux Mint: Neue Repositories für die Debian-Edition
(Bild: Linux Mint)

Das Linux-Mint-Team will neben dem bislang verwendeten offiziellen Debian-Testing-Repository künftig auch zwei eigene Softwareverzeichnisse anbieten. In einem werden Softwarepakete zur Verfügung gestellt, die vom Mint-Team geprüft worden sind. In dem anderen werden Testing-Pakete aus dem Debian-Zweig eingepflegt, die zunächst geprüft werden sollen. Anwender werden auch auf das zweite Repository zugreifen können, wenn sie dem Linux-Mint-Team helfen wollen, die Pakete dort zu testen.

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Grund für das neue Repository Linux Mint Debian Latest (LMDL) sei die teils komplizierte Installation von Updates aus dem offiziellen Debian-Testing-Zweig, die tiefgreifende Kenntnisse des Systems erfordern. Wer sich nicht genau mit den eventuell auftauchenden Fragen bei die Installation einiger Pakete auskennt, laufe Gefahr, sein System unbrauchbar zu machen.

Die sinkenden Zugriffszahlen auf die Linux Mint Debian Edition (LMDE) sehen die Entwickler als Indiz dafür, dass die Distribution unter den Rolling Updates im Debian-Testing leide. Künftig werden monatlich in LMDL Updates eingepflegt, die das Mint-Team geprüft hat. Dabei werden die Pakete nicht repariert, sollten sie bereits aus Debian-Testing kaputt angekommen sein. Das Mint-Team will stattdessen lediglich darauf hinweisen, dass es Probleme mit einem Paket geben könnte oder Tipps und Workarounds zur Installation geben. Steht keine Lösung zur Verfügung, wird das entsprechende Paket zurückgehalten.

In einem zweiten Repository mit dem Namen Linux Mint Debian Incoming werden die zu prüfenden Pakete abgelegt. Versierte und mutige Anwender können dieses Repository einbinden und dem Mint-Team bei der Prüfung der Pakete helfen. Erst wenn das Mint-Team die dort liegende Software freigibt, wird sie in LMDL verschoben.

Um die Unterstützung für die neuen Repositories samt den vom Mint-Team geplanten Zusatzinformationen umzusetzen, werden die Entwickler auch den Updatemanager überarbeiten.



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Anonymer Nutzer 28. Jan 2012

Damit stehst Du nicht allein da. Allerdings würde ich dies auch dem Gnome3 zuschreiben...


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