Abo
  • Services:

iMobot

US-Unternehmen bringt modulares Robotersystem auf den Markt

Das US-Unternehmen Barobo wird das Robotersystem iMobot vermarkten, das an der Universität von Kalifornien in Davis entwickelt wurde. IMobot ist ein modularer Roboter, aus dem mit weiteren iMobots oder Bauteilen wie Greifern ein großer Roboter gebaut werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Modulares Robotersystem iMobot
Modulares Robotersystem iMobot (Bild: Barobo)

Wissenschaftler von der Universität des US-Bundesstaates Kalifornien in Davis (UC Davis) haben einen modularen Roboter entwickelt. Intelligent Modular Robot, kurz iMobot, ist ein funktionsfähiger Roboter. Mehrere der Module können aber auch zu einem größeren Roboter zusammengesetzt werden. Interessant bleibt die Frage, ob iRobot, einer der führenden Roboterhersteller, gegen diesen Namen Einspruch erheben wird.

Eigenständiger Roboter

Stellenmarkt
  1. WIN Creating Images, Berlin
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen

Ein iMobot-Modul ist etwa 20 Zentimeter lang und wiegt rund 1 Kilogramm. Es besteht aus zwei Würfeln, die mit einem Mittelstück verbunden sind, das an den beiden Blöcken mit Gelenken befestigt ist. An den Stirnseiten sitzen viereckige Platten. Diese sind drehbar gelagert. Rotieren sie, bewegt sich der Roboter vorwärts. Er kann sich aber durch das Mittelstück auch kriechend fortbewegen, ähnlich wie eine Raupe oder Schnecke .

Der iMobot verfügt über eine Reihe von Sensoren, darunter Infrarot- und Ultraschallsensoren, zur Hinderniserkennung sowie einen Beschleunigungsmesser. Die Sensoren sitzen auf runden Platinen, die leicht ausgetauscht werden können. Insgesamt verfügt er über sechs Steckplätze für solche Sensorplatinen. Zu den Sensoren, die an den Roboter angesteckt werden können, gehört unter anderem auch eine Videokamera. Der Roboter kann sich dann auf eine der rotierenden Platten stellen und wird so zur drehbaren Kamera.

iMobots kombinieren

Ein iMobot kann aber nicht nur um Sensoren, sondern auch um weitere Bauteile ergänzt werden. Das können Räder oder Greifer sein, aber auch weitere iMobots. "Obwohl sich der modulare Roboter alleine bewegen kann, liegt der größte Vorteil von modularen Systemen darin, dass sie anders konfiguriert werden können", erklärt Harry Cheng von der UC Davis, einer der Entwickler von iMobot. Mehrere identische Module könnten auf verschiedene Arten zusammengesetzt werden, so dass sie jeweils eine bestimmte Aufgabe lösen können. "Das Potenzial modularer Roboter ist enorm", so Cheng.

  • iMobot ist ein modularer Roboter, ... (Foto: Barobo)
  • ... der um Sensoren, Räder oder weitere iMobots erweitert werden kann. (Foto: Barobo)
  • Ein iMobot kann kriechen... (Foto: Barobo)
  • ... oder sich mit Hilfe der rotierenden Platten an den Stirnseiten fortbewegen. (Foto: Barobo)
  • Das geht auch in eingefahrenem Zustand. (Foto: Barobo)
iMobot ist ein modularer Roboter, ... (Foto: Barobo)

Das iMobot-System ist in erster Linie für den Unterricht an der Universität gedacht. Es kann aber auch in der Forschung, der Industrie, bei Rettungseinsätzen, von der Polizei oder dem Militär genutzt werden. Die Idee zu iMobot stammt von Cheng und seinem ehemaligen Studenten Graham Ryland. Ryland hat inzwischen ein eigenes Unternehmen mit dem Namen Barobo gegründet, das den modularen Roboter vermarkten wird. Eine entsprechende Vereinbarung haben die UC Davis und Barobo jetzt geschlossen.

Cubelets

Ein ähnliches, wenn auch weniger komplexes System hat Modular Robotics entwickelt. Cubelets heißen die würfelförmigen Bausteine, aus denen sich Roboter zusammensetzen lassen. Seit Juni 2011 liefert das US-Unternehmen die Roboterbaukästen nach eigenen Angaben aus.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 24,99€
  2. 44,99€
  3. 99,99€
  4. 109,99€

CodeMagnus 14. Jul 2011

Das ist interessant, dass Du das sagst, denn diese Assoziation hatte ich in der ersten...

CodeMagnus 14. Jul 2011

Ganz meine Meinung. Schade eigentlich. Zu Beginn des Videos hatte ich noch große...

Junior-Consultant 14. Jul 2011

Falsch, das i in Apple-Produkten steht für "Internet", "Individual", "Instruct, "Inform...


Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  2. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Zweiter Weltkrieg mit Sprengkraft

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /