Abo
  • Services:

Vivitouch

Der Touchscreen stupst zurück

Laut Artificial Muscle ist die Zeit reif für Smartphones und Spielehandhelds mit taktilem Feedback. Mit Vivitouch sollen Touchscreens auch zurückstupsen und durch Widerstand und Bewegung zusätzliche Informationen liefern können.

Artikel veröffentlicht am ,
Artificial Muscle will mit Vivitouch etwas bewegen.
Artificial Muscle will mit Vivitouch etwas bewegen. (Bild: Artificial Muscle/Golem.de)

Die künstlichen Muskeln von Artificial Muscle sind nun bereit für den Einsatz in kommerziellen Produkten. Das zu Bayer Materialscience gehörende Unternehmen sucht deshalb Partner, die Vivitouch in eigene Geräte einbauen werden - und Entwickler, die ihre Spiele darauf anpassen.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Künftige mobile Geräte könnten sich durch die Vivitouch-Technik von Artificial Muscle durchaus von Wettbewerbern abheben. Vivitouch basiert auf elektroaktiven Polymeren (EAP), die taktile Rückkopplung mit Frequenzen von 50 bis 300 Hz erzeugen können. Die künstlichen Muskeln sollen sehr schnell reagieren, innerhalb von 5 ms spürbar sein und wenig Strom verbrauchen.

Die Vivitouch-Aktuatoren können zwar auch Force-Feedback-typisch Geräte durchrütteln ("Device Shaker Design"), sollen dabei aber sehr präzise sein und die Touchscreen-Oberfläche selbst bewegen (Moving Touch Screen Design) und den Fingern so feines taktiles Feedback geben können. Außerdem kann Vivitouch mit der Force-Feedback-Technik Touchsense von Immersion kombiniert werden, so Artificial Muscle.

"Der Sprung von traditionellem Rütteln zu Vivitouch ist wie der Sprung vom Schwarz-Weiß- zum Farbfernsehen", wirbt Artificial Muscle in einer Pressemitteilung.

Eines der ersten Geräte mit Vivitouch wird Mophies Pulse-Gehäuse für den iPod touch. Es soll die Hände des Spielers kräftig durchschütteln können und Spielen durch die zusätzlichen Lautsprecher auch zu satterem Stereosound verhelfen. Bei nicht angepassten Spielen oder Anwendungen wird der Sound dazu verwendet, Bewegungen auszulösen. Ein Pulse-Prototyp wurde bereits im Januar 2011 auf der CES in Las Vegas präsentiert, das fertige Produkt lässt aber weiter auf sich warten. Der Hersteller deklariert es als "coming soon". Laut Artificial Muscle soll es noch 2011 erscheinen. Zu den weiteren Produkten von Mophie zählen etwa Akkuhüllen für iPhones ("Juice Pack").



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

spanther 14. Jul 2011

Hmmm achso ^^' Naja, ich habe also wiegesagt schon Feedback, entweder Rumble (nicht wie...


Folgen Sie uns
       


Offroad mit dem Audi E-Tron

Mit dem neuen Audi E-Tron fährt es sich leicht durch unwegsames Gelände.

Offroad mit dem Audi E-Tron Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. Nubia Red Magic Mars im Hands On Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
  2. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  3. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /