Touchpad im Test

iPad-Klon von HP mit WebOS 3.0

Hewlett-Packard geht mit dem Touchpad ins Tabletrennen. Dabei setzt es auf das Betriebssystem WebOS 3.0, das HP für den Einsatz auf Tablets entwickelt hat. Das Touchpad ist im Vergleich mit den Fähigkeiten der Konkurrenz zu teuer.

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Touchpad im Test: iPad-Klon von HP mit WebOS 3.0
(Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das Touchpad ist Hewlett-Packards erstes Tablet mit dem eigenen Betriebssystem WebOS 3.0. Das Aussehen erinnert stark an das erste iPad von Apple. Das ist vermutlich vor allem dem Display geschuldet: HP verbaut laut Andrew Rassweiler, Senior Director bei IHS iSuppli, denselben LG-Touchscreen wie Apple im ersten iPad.

Display vom iPad

Das 9,7-Zoll-Panel hat eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. WebOS unterstützt über den im Gerät integrierten Lichtsensor die automatische Anpassung an externe Lichtverhältnisse. Die Helligkeit lässt sich über die Einstellungen in der Infoleiste schnell und bequem regulieren. Die Blickwinkelabhängigkeit ist gut.

  • Der Homescreen des Touchpads
  • Wichtige Einstellungen und Benachrichtigungen werden im Menü am oberen Rand angezeigt.
  • Sofern bereits ein WebOS-Account besteht, werden die Daten von dort synchronisiert.
  • Die Universalsuche lässt sich auf eingebundene Dienste sowie installierte Anwendungen ausdehnen.
  • Geöffnete Anwendungen werden als Karten auf dem Homescreen abgelegt, ...
  • ... die auch gestapelt werden können.
  • Der Programmstarter ist in vier Kategorien aufgeteilt, in denen bereits installierte, ...
  • ... heruntergeladene Anwendungen oder ...
  • Systemapplikationen verteilt sind.
  • In den Favoriten können beliebige Programmstarter abgelegt werden.
  • Über die Universalsuche lassen sich installierte Anwendungen oder Webseiten suchen.
  • Damit lässt sich aber auch in E-Mails, dem Adressbuch ...
  • ... sowie integrierten Dienste suchen.
  • Mit einem eingerichteten WebOS-Account ...
  • ... lassen sich zumindest einige persönliche Daten dort speichern und mit anderen WebOS-Geräten synchronisieren. Er dient auch als Backup.
  • Das Touchpad verwendet das speziell für Tablets angepasste WebOS 3.0.
  • Das Touchpad kommuniziert per WLAN nach 802.11 b/g/n und Bluetooth mit der Außenwelt.
  • Die in WebOS 3.0 integrierten Apps
  • Die virtuelle Tastatur bietet auf der Haupttastatur eine Zahlenreihe und lässt sich in vier Größen nutzen.
  • Die Umlaute werden über das Drücken der Vokaltasten sichtbar, ...
  • ... befinden sich aber an unterschiedlichen Stellen.
  • Nur das scharfe S hat eine eigene Taste bekommen.
  • Die Tastatur mit Großbuchstaben
  • Die Tastatur mit Sonderzeichen
  • Der Kalender integriert Webdienste wie Google Calender oder Facebook.
  • E-Mails können ganzseitig angezeigt werden ...
  • ... oder aber mit eingeblendetem Postfach.
  • Die Messaging-Anwendung ...
  • ... greift auf Dienste wie Google oder Yahoo zu. Die Integration von Jabber oder ICQ fehlt jedoch.
  • Die Telefonapplikation dient zur ...
  • ... Videotelefonie per Skype.
  • Die Karten-App greift auf das Kartenmaterial von Bing zu ...
  • ... statt wie bisher auf Google Maps.
  • Die Foto-App kann auch Fotos von Facebook einbinden.
  • Eine ausgereifte Facebook-Anwendung ...
  • ... liegt ebenfalls bei.
  • Ein HP-Drucker im Netzwerk ...
  • ... bindet das Touchpad automatisch ein.
  • Drucker anderer Hersteller bleiben aber außen vor.
  • Mit HPPlay kann Musik direkt aus iTunes importiert werden - samt Albumcover. Musikdateien, die über USB geladen werden, fehlen unter Umständen einige Informationen, sofern sie nicht in den ID-Tags stehen.
  • Die Lautsprecher des Touchpads bieten einen satten Klang mit vielen Bässen.
  • Die Auswahl im App Catalog von HP für das Touchpad ist noch nicht besonders üppig.
  • Für WebOS auf Smartphones entwickelte Apps werden im Mojo-Emulator gestartet, der sich allerdings nicht auf die volle Bildschirmauflösung skalieren lässt.
  • Die Einstellungen für das Panel, das auch im ersten iPad verbaut ist.
  • HP Touchpad (Bilder: Andreas Sebayang)
  • HP Touchpad samt Plastikeinschub, ...
  • ... der in kommenden Geräten die SIM-Karte aufnehmen soll.
  • HP Touchpad
  • HP Touchpad
  • HP Touchpad
HP Touchpad samt Plastikeinschub, ...

Das Tablet selbst hat mit 18 x 24 cm fast die gleichen Maße wie das iPad 2, es ist allerdings mit 14 mm deutlich dicker als das aktuelle Tabletmodell von Apple. Mit einem Gewicht von 740 Gramm ist es auch über 100 Gramm schwerer als das iPad 2. Die Seiten des Touchpads sind deutlich abgerundet, die Rückseite glatt und leicht gewölbt. Das gesamte Gehäuse ist aus Plastik, wirkt aber stabil. Insgesamt liegt das Gerät gut in der Hand. Der Lagesensor reagiert oftmals zu schnell, schon bei leichten Veränderungen wechselt bereits der Ansichtsmodus. Eine Einstellung dafür bietet WebOS nicht. Immerhin lässt sich das Drehen des Bildschirms komplett abschalten. Das geschieht ebenfalls bequem über die Infoleiste.

Lautsprecher mit Wumms

Sowohl der Homebutton als auch die Kamera für die Videotelefonie sind an den gegenüberliegenden Querseiten untergebracht und implizieren, dass die optimale Handhabung des Geräts im Hochformat gedacht ist. Die Lage der Stereolautsprecher an einer einzigen Längsseite erscheint zunächst nicht ganz stimmig, ist aber sinnvoll. Denn im Vollbildmodus werden die meisten Videos im Querformat abgespielt. Die Lautsprecher haben eine ordentliche Lautstärke und liefern gute Mitten und Bässe. An der anderen Längsseite befindet sich der Wippschalter für die Lautstärkeregelung. Gleich um die Ecke an der oberen Querseite sitzt der Ein- und Ausschalter sowie die Buchse für Kopfhörer mit 3,5-mm-Stecker.

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Geheimnisvolle Plastikschublade 
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SortingThoughts 04. Aug 2011

finde ich auch - aber man muss zugeben, dass Golem damit eine ziemlich reißerische...

Sukram71 14. Jul 2011

Guck die die Videos an. Die Apps starten doch meist schnell. Und vor dem Update kann man...

Schnarchnase 14. Jul 2011

Sag doch nicht sowas! Er wird die gleich vollkommen argumentfrei erklären wie unfähig du...

schipplock 14. Jul 2011

hey, danke :).

Schnarchnase 13. Jul 2011

Das scheint wohl niemand von der Redaktion gelesen zu haben, oder sie haben es nicht...



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