Abo
  • IT-Karriere:

Restrukturierung

Cisco soll Abbau von 10.000 Jobs planen

Um den Umsatz und Gewinn wieder stärker zu steigern, will Cisco massiv Stellen abbauen. Der Netzwerkausrüster ist durch Juniper Networks und Hewlett-Packard unter Druck.

Artikel veröffentlicht am ,
Am Cisco-Hauptsitz in San Jose, Kalifornien
Am Cisco-Hauptsitz in San Jose, Kalifornien (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Cisco Systems wird bis zu 10.000 Arbeitsplätze im Unternehmen abbauen, um wieder ein stärkeres Gewinnwachstum zu erreichen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei informierte Personen. Der weltgrößte Netzwerkausrüster plant danach, bis Ende August 2011 bis zu 7.000 Kündigungen auszusprechen.

Stellenmarkt
  1. AKDB, München, Regensburg
  2. Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V., Bonn

3.000 weiteren Beschäftigten soll eine Vorruhestandsregelung angeboten werden. Das Abfindungspaket beinhaltet ein Jahresgehalt und die Fortsetzung der Krankenversicherung für den Zeitraum. Die Vorruhestandsregelung sei 5.800 Menschen vorgelegt worden.

Cisco verzeichnet Einbußen in seinem Kerngeschäft mit Switches und Routern, in dem der US-Konzern im vergangenen Jahr über die Hälfte seines Umsatzes erwirtschaftete. Konkurrenten wie Juniper Networks und Hewlett-Packard bieten hier preiswertere Produkte an. Bei Switches verlor Cisco im ersten Quartal 2011 beim Umsatz einen Anteil von 5,8 Prozent und sackte auf 68,5 Prozent Marktanteil ab, berichtete das Marktforschungsunternehmen Dell'Oro Group. HP konnte hier zulegen. Bei Routern büßte Cisco 6,4 Prozent ein und kam auf einen Weltmarktanteil von 54,2 Prozent. Hier konnte Juniper profitieren.

Cisco kündigte im Mai 2011 die Schließung seiner Flip-Sparte an und strich hier 550 Arbeitsplätze. Weiteren Stellenabbau könnte es bei der Endkundensparte Linksys geben.

Cisco wolle im Finanzjahr 2012 Ausgaben in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar einsparen, wobei der Abbau von 14 Prozent der Belegschaft eine wichtige Rolle spiele, so Bloomberg. Die Einsparungspläne hatte Cisco schon im Mai 2011 angekündigt.

"Wir werden weitere Einzelheiten zu den Kostensenkungen, einschließlich der Entlassungen, bei Bekanntgabe unseres nächsten Quartalsberichts veröffentlichen", sagte Firmensprecherin Karen Tillman der Nachrichtenagentur. Die Zahl von 10.000 wollte sie nicht bestätigen. Cisco wird seine Quartalsergebnisse Anfang August 2011 vorlegen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,60€
  2. (-79%) 11,99€
  3. 2,99€
  4. 2,22€

elgooG 12. Jul 2011

Ja das läuft leider so. Offenbar gibt es immer noch Manager die die "Untergebenen" als...

Charles Marlow 12. Jul 2011

Erst verkaufen sie eifrig Überwachungstechnologie an eine Diktatur und jetzt wird wieder...

eqg 12. Jul 2011

Mwhahaha, der ist gut!! :-D


Folgen Sie uns
       


Huawei P30 Pro - Test

5fach-Teleobjektiv und lichtstarker Sensor - das Huawei P30 Pro hat im Moment die beste Smartphone-Kamera.

Huawei P30 Pro - Test Video aufrufen
Bug Bounty Hunter: Mit Hacker 101-Tutorials zum Millionär
Bug Bounty Hunter
Mit "Hacker 101"-Tutorials zum Millionär

Santiago Lopez hat sich als Junge selbst das Hacken beigebracht und spürt Sicherheitslücken in der Software von Unternehmen auf. Gerade hat er damit seine erste Million verdient. Im Interview mit Golem.de erzählt er von seinem Alltag.
Ein Interview von Maja Hoock

  1. White Hat Hacking In unter zwei Stunden in Universitätsnetzwerke gelangen

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

    •  /