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Flottes Chromebook mit Ruckeleinlagen

Googles Chrome OS beweist eindrucksvoll, dass auch Netbookhardware sehr schnell sein kann. Der Browser und die Webanwendungen reagieren in der Regel fix. Natürlich ist Chrome auf einem Desktop oder vollwertigen Notebook schneller. Und auch richtige Anwendungen arbeiten fixer als die Webanwendungen. Solange die Internetverbindung schnell ist, lässt sich aber gut damit arbeiten.

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Für alle Anwendungen ist das Chromebook nicht geeignet. Wir haben uns per Youtube einige HD-Videos angeschaut. 720p-Videos lassen sich im Flash-Player noch gerade so anschauen. Bei 1080p-Videos fängt das Bild aber an, Aussetzer zu bekommen. Ein Blick in den Taskmanager zeigt eine CPU-Auslastung von 300 Prozent und mehr, nur für den Flash-Player. Beide Kerne mit ihren jeweils zwei Threads werden also nahezu ausgelastet.

  • Samsungs Chromebook. Unsere Version hat eine helle Rückseite. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Im Handel gibt es auch Varianten mit dunklem Deckel.
  • Die SIM-Karte ist seitlich zugänglich...
  • ... und kann hinter einer Klappe versteckt werden.
  • SD-Karten stehen minimal hervor.
  • Linke Seite mit VGA-Ausgang und USB-Anschluss. Beide sind hinter einer Klappe.
  • Rechte Seite mit dem SIM-Karten-Halter
  • Geschlossene Klappe auf der rechten Seite. Nur dieser USB-Port bleibt frei zugänglich.
  • Ein mattes Display ist mittlerweile etwas Besonderes.
  • Googles Chrome-Logo verziert die Rückseite.
  • Eigentlich ist das Chromebook ziemlich dünn...,
  • ... wären da nicht die 4 mm hohen Gummifüße.
  • Chrome OS: Ein Browser mit Tabs und kleine Anwendungen unten. Eine Akkuwarnung wird unten angezeigt.
  • Scratchpad, Google Talk und Benachrichtigungen. Die kleinen Fenster verschwinden fast, wenn der Anwender nicht mit dem Mauscursor darüber liegt.
  • Etwas unhandliche Screenshotfunktion. Die Bilder müssen über Picasa erst einmal ins Netz hochgeladen werden.
  • Chrome OS sucht selbstständig nach neuen Versionen.
  • Grundeinstellungen finden in Tabs statt.
  • Das gilt auch für Systemeinstellungen für die Eingabegeräte...
  • ... oder die Netzwerke.
  • Einer der wenigen etwas komplexeren Einstellungsdialoge
  • Sonst ist das Betriebssystem sehr einfach aufgebaut.
  • Google Docs
  • Speicherverwaltung
  • Wie beim Browser: Plugins in der Auflistung
  • Experimentelle Flags lassen sich auch setzen.
  • Ein Lesezeichen wird hinzugefügt.
  • Verwaltung der Lesezeichen
  • Erweiterungen. Hier sind auch Anwendungen zu finden.
  • Google Cloud Print übernimmt das Drucken. Hier spielt ein Windows-Rechner die Rolle eines Printservers.
  • Einzelne Tabs werden im Taskmanager mit CPU- und Netzwerkbelastung aufgelistet. Das Fenster lässt sich nicht verschieben.
  • Unsere Webseite mit offenem Scratchpad für Notizen. Diese werden lokal gespeichert.
  • Für manche Anwendungen ist die Hardware des Chromebooks offenbar zu schwach.
  • Chromebook mit abgeschalteter Displaybeleuchtung. Wenn die Sonne im richtigen Winkel das Display trifft, lässt sich trotzdem weiterarbeiten.
Für manche Anwendungen ist die Hardware des Chromebooks offenbar zu schwach.

Für diverse Webdemos ist das Chromebook anscheinend ebenfalls nicht gut genug ausgestattet. Das HTML5-Spiel Emberwind von Erik Möller, einem Opera-Entwickler, stürzte regelmäßig nach dem Start ab. Auch einige Mozilla-Demos waren entweder sehr langsam oder brachen beim Start ab.

Abschalten mit visuellen Effekten

Visuell sehr hübsch ist die Art und Weise, wie bei Chrome OS das Abschalten des Betriebssystems dargestellt wird. Wer auf den Ausschalter drückt, sieht, wie sich der Bildschirm erst zusammenzieht und anschließend der Nutzer ausgeloggt wird. Wer noch länger drückt, sieht den Login-Bildschirm sich zusammenziehen, ehe das System heruntergefahren wird. Beide Animationen dauern jeweils etwa eine Sekunde und können durch das Loslassen jederzeit unterbrochen werden. Wer versehentlich den Ausschalter drückt, kann dank der visuellen Rückmeldung reagieren und den Vorgang damit abbrechen. Bis das System heruntergefahren ist, vergehen etwa 5 Sekunden.

Das Booten ist ähnlich schnell: 9 Sekunden dauert es bis zum Login-Bildschirm. Je nach Komplexität des eigenen Passworts müssen noch einmal ein paar Sekunden für das Anmelden hinzugerechnet werden.

Akkulaufzeiten und Lautstärke

Wir konnten für den Test keine vollständigen Akkulaufzeittests machen, da wir uns auf das Benutzen des Chromebooks konzentriert haben. Wir können also nur die Schätzungen des Betriebssystems wiedergeben, die jeweils von uns in verschiedenen Situationen beobachtet wurden. Im Rahmen des Praxistests erschienen uns die gemeldeten Laufzeiten aber realistisch. Im WLAN-Betrieb sind gute 7 bis 8 Stunden möglich. Im 3G-Betrieb reduziert sich das auf etwa 5 bis 6 Stunden. 3G-Modems sind wahre Akkufresser, das ist auch beim Chromebook nicht anders. Allerdings sind 5 bis 6 Stunden für diese Gewichts- und Größenklasse ordentlich. Wer häufiger Flashinhalte anschaut, muss mit deutlich reduzierten Laufzeiten rechnen. Etwa 4 Stunden sind es nur noch beim Anschauen von Youtube-Videos im WLAN-Betrieb.

Der Akku ist fest verbaut, der Anwender kann die Laufzeit also nicht verlängern.

Rund 1,5 kg wiegt das Chromebook und ist mit 24 mm inklusive der Gummifüße angenehm flach gebaut. Die Gummifüße des Chromebooks finden wir etwas übertrieben, fast 4 mm gehen allein auf Kosten der Füße. Da hätte auch die Hälfte gereicht. Insbesondere, da in dem Gerät keine stoßempfindliche Hardware steckt. Es wirkt subjektiv dennoch sehr dünn, da in der Regel an Stellen gegriffen wird, die 20 mm dick sind. Die Fertigungsqualität überzeugte uns nicht so sehr, ist aber angesichts des Preises von unter 500 Euro in Ordnung. Der Deckel ist etwas zu locker und das Gerät knarzt ein wenig.

Netbookhardware ist in der Regel sehr leise und in diese Riege gehört eigentlich auch Samsungs Chromebook. Doch leider steckt ein surrender Lüfter in dem Gerät, der die ganze Zeit läuft, auch wenn der Rechner nichts zu tun hat. Dabei wird Samsungs Gerät nur sehr selten überhaupt so warm, dass es gekühlt werden müsste.

 Und was macht der Anwender ohne Netzverbindung?Verfügbarkeit und Fazit 
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sacridex 19. Jul 2011

Das war ja auch total sinnloser Aktionismus seitens der EU... Eine Angabepflicht des OS...

as (Golem.de) 17. Jul 2011

Hallo, ich habe gerade ein entsprechendes Bild hochgeladen: https://scr3.golem.de/?d=1107...

watcher 17. Jul 2011

Nicht ganz. Für die meisten Anwendungen trifft dies aktuell noch zu, da diese momentan...

spanther 17. Jul 2011

Nein, aber ich behaupte ja auch nicht einfach. Ich "vermute" bzw. "nehme an"! ;)

haary 16. Jul 2011

Zwischen 1996 bis 2000 gab es den NC, den Network Computer, u. a. von Sun (https://secure...


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