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Schwierige Touchpad-Treiber und Gastzugang

Ein Drucker muss an die USB-Schnittstellen nicht angeschlossen werden. Gedruckt wird über Google Cloud Print, was im Test auch funktionierte. Allerdings braucht ein simpler Druckauftrag mehrere Minuten. Das Chromebook schickt diesen an den Dienst, der sich damit wiederum bei einem lokalen Chrome-Browser meldet, welcher dann den Druckauftrag zu einem lokalen Drucker schickt.

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Einen VGA-Ausgang gibt es nur per Dongle. Unserem Testgerät lag leider keiner bei, so dass wir nicht ausprobieren konnten, wie sich das Chromebook mit einem externen Bildschirm verhält. Die Anschlüsse sind zum Teil hinter Staubschutzklappen versteckt, was gut zum Design des Geräts passt.

  • Samsungs Chromebook. Unsere Version hat eine helle Rückseite. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Im Handel gibt es auch Varianten mit dunklem Deckel.
  • Die SIM-Karte ist seitlich zugänglich...
  • ... und kann hinter einer Klappe versteckt werden.
  • SD-Karten stehen minimal hervor.
  • Linke Seite mit VGA-Ausgang und USB-Anschluss. Beide sind hinter einer Klappe.
  • Rechte Seite mit dem SIM-Karten-Halter
  • Geschlossene Klappe auf der rechten Seite. Nur dieser USB-Port bleibt frei zugänglich.
  • Ein mattes Display ist mittlerweile etwas Besonderes.
  • Googles Chrome-Logo verziert die Rückseite.
  • Eigentlich ist das Chromebook ziemlich dünn...,
  • ... wären da nicht die 4 mm hohen Gummifüße.
  • Chrome OS: Ein Browser mit Tabs und kleine Anwendungen unten. Eine Akkuwarnung wird unten angezeigt.
  • Scratchpad, Google Talk und Benachrichtigungen. Die kleinen Fenster verschwinden fast, wenn der Anwender nicht mit dem Mauscursor darüber liegt.
  • Etwas unhandliche Screenshotfunktion. Die Bilder müssen über Picasa erst einmal ins Netz hochgeladen werden.
  • Chrome OS sucht selbstständig nach neuen Versionen.
  • Grundeinstellungen finden in Tabs statt.
  • Das gilt auch für Systemeinstellungen für die Eingabegeräte...
  • ... oder die Netzwerke.
  • Einer der wenigen etwas komplexeren Einstellungsdialoge
  • Sonst ist das Betriebssystem sehr einfach aufgebaut.
  • Google Docs
  • Speicherverwaltung
  • Wie beim Browser: Plugins in der Auflistung
  • Experimentelle Flags lassen sich auch setzen.
  • Ein Lesezeichen wird hinzugefügt.
  • Verwaltung der Lesezeichen
  • Erweiterungen. Hier sind auch Anwendungen zu finden.
  • Google Cloud Print übernimmt das Drucken. Hier spielt ein Windows-Rechner die Rolle eines Printservers.
  • Einzelne Tabs werden im Taskmanager mit CPU- und Netzwerkbelastung aufgelistet. Das Fenster lässt sich nicht verschieben.
  • Unsere Webseite mit offenem Scratchpad für Notizen. Diese werden lokal gespeichert.
  • Für manche Anwendungen ist die Hardware des Chromebooks offenbar zu schwach.
  • Chromebook mit abgeschalteter Displaybeleuchtung. Wenn die Sonne im richtigen Winkel das Display trifft, lässt sich trotzdem weiterarbeiten.
SD-Karten stehen minimal hervor.

Ein Schacht ist für eine SIM-Karte vorgesehen. Vorausgesetzt, das Chromebook hat, wie unser Testmuster, ein 3G-Modem. Nach dem Einstecken muss das System erst neu gestartet werden, sonst wird die SIM-Karte nicht erkannt.

Weitere Informationen zur Ausstattung gibt es im Datenblatt des Chromebook. Es sei allerdings angemerkt, dass das Datenblatt an einigen Stellen falsche Bezeichnungen verwendet.

Die Tastatur ist in einer Chiclet-Ausführung verbaut. Das Layout gefällt und die Tasten bieten genug Platz für Vielschreiber. F-Tasten gibt es nicht. Stattdessen wird die F-Tastenreihe beispielsweise Browserfunktionen (Vor, Zurück, Neuladen) oder Notebookfunktionen (Helligkeit, Lautstärke) benutzt. Als Mausersatz gibt es ein Multitouch-Touchpad, das ohne separate Tasten auskommen muss. Das Eingabegerät wird Clickpad genannt und ist von Synaptics. Für einen Tastendruck wird das gesamte Touchpad auf der Vorderseite heruntergedrückt, ähnlich Apples Glastrackpads. Synaptics verspricht eine verbesserte Gestenerkennung mit dem Clickpad gegenüber älteren Touchpads.

Die überzeugt allerdings nicht. In modernen Touchpad-Treibern steckt viel Wissen und die Variante ohne Tasten ist schwieriger für Treiber, da aufliegende Finger als solche interpretiert und ignoriert werden müssen. Beim Chromebook merkt der Anwender recht schnell, dass die Treiber noch nicht ausgereift sind. Es gibt genug Situationen, bei denen die Steuerung kurz hakt, etwa wenn neben dem Zeigefinger auch der Daumen auf dem Touchpad verweilt. Während viele Windows- und Mac-OS-Geräte hier intelligent den Daumen zuverlässig erkennen und auch ignorieren, ist dies beim Chromebook nicht immer der Fall. Es sind nur kleine Aussetzer, aber sie fallen dennoch auf. Besonders nervig ist es, wenn das Trackpad einen Kontextklick durch die Daumenposition vermutet. Kontextklicks werden mit zwei Fingern nebeneinander ausgelöst. Manchmal muss der Nutzer die Hand vom Touchpad nehmen und neu ansetzen. Vor allem ein aufliegender Daumen ist beim Chromebook ein Problem.

Chromebook auch ohne Google-Zugang verwendbar

Bei der Ersteinrichtung fordert das Chromebook die Eingabe eines Google-Kontos. Notwendig ist das aber nicht. Es ist auch möglich, einfach im Gastmodus zu starten. Einige administrative Einstellungen funktionieren dann aber nicht. Ein WLAN lässt sich aber beispielsweise einrichten.

Positiv am Gastmodus ist der Umstand, dass dieser als anonymer Zugang gilt. Laut Google hinterlässt der Anwender keine Spuren auf dem Rechner. Chromebooks sind damit ideal als Gastrechner, die etwa auf Veranstaltungen verteilt werden. Der Administrationsaufwand ist praktisch nicht vorhanden und viel kaputtgehen kann auch nicht.

Sinnvoller ist natürlich die Nutzung des Chromebooks mit einem Google-Zugang. Nach der Anmeldung im System stehen dann alle Google-Dienste ohne weitere Anmeldung zur Verfügung. Hier ist eine Datenverbindung bei der ersten Verbindung zwingend notwendig. Danach funktioniert der Zugang auf dem Chromebook aber auch ohne Verbindung mit dem Internet, um beispielsweise Daten auf einem USB-Stick anzuschauen. Leider ist das sehr beschränkt, da Chrome OS viele Dateitypen nicht kennt. Die Möglichkeit haben auch Gäste, sofern der Gastzugang erlaubt ist.

Der Besitzer eines Chromebooks hat diverse Kontrollmechanismen. So kann die Gastnutzung unterbunden werden, 3G-Roaming aktiviert und die Benutzung auf bestimmte bekannte Anwender eingeschränkt werden.

 Samsung Chromebook im Test: Browser statt WindowsAnwendungen sind meist nur Bookmarks 
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sacridex 19. Jul 2011

Das war ja auch total sinnloser Aktionismus seitens der EU... Eine Angabepflicht des OS...

as (Golem.de) 17. Jul 2011

Hallo, ich habe gerade ein entsprechendes Bild hochgeladen: https://scr3.golem.de/?d=1107...

watcher 17. Jul 2011

Nicht ganz. Für die meisten Anwendungen trifft dies aktuell noch zu, da diese momentan...

spanther 17. Jul 2011

Nein, aber ich behaupte ja auch nicht einfach. Ich "vermute" bzw. "nehme an"! ;)

haary 16. Jul 2011

Zwischen 1996 bis 2000 gab es den NC, den Network Computer, u. a. von Sun (https://secure...


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