Android 3.2: Honeycomb erhält Zoomfunktion für Smartphone-Anwendungen

Erstmals hat Google – wenn auch etwas verklausiert – Android 3.2 angekündigt. Mit dem Update für Honeycomb wird es eine Zoomfunktion für Smartphone-Anwendungen geben. Wenn also eine Android-Anwendung noch nicht an Honeycomb angepasst wurde und daher nicht den kompletten Bildschirmbereich nutzt, kann diese auf den gesamten Bildschirm gezoomt werden.
Nach Aussage von Google unterstützen die meisten Android-Anwendungen Honeycomb-Tablets, so dass die neue Zoomfunktion für diese nicht relevant ist. Dennoch gebe es aber einige Anwendungen, die das größere Tabletdisplay nicht optimal ausnutzen. Für solche Anwendungen wird es künftig die Möglichkeit geben, diese hochzuskalieren.
Honeycomb prüft dazu, ob der Wert in android:minSdkVersion oder android:targetSdkVersion 11 oder höher ist. Alternativ kann auch android:xlargeScreens auf true gesetzt werden. Wenn eine der Optionen entsprechend gesetzt wurde, wird die Zoomfunktion nicht angeboten. Wenn eine Android-Anwendung keinen der Parameter setzt, erscheint ab Android 3.2 ein Fenster, um die Zoomstufe der Anwendung zu ändern.
Dabei hat der Anwender die Wahl, die Anwendung wie bisher auf die volle Displaygröße zu strecken oder die Anwendung zu zoomen. Das Zoomen der Anwendung führt dann natürlich dazu, dass alle Bedienelemente größer werden und die Darstellung verpixelt ist. Da das nicht von allen Anwendern erwünscht ist, bietet Google eine Umschaltoption.
Bevor Google Android 3.2 überhaupt angekündigt hatte(öffnet im neuen Fenster) , wurde das Mediapad von Huawei Ende Juni 2011 vorgestellt. Das Mediapad wird mit Android 3.2 auf den Markt kommen und ein 7 Zoll großes Display besitzen. Demnach wird also Android 3.2 als weitere Neuerung eine Unterstützung für 7-Zoll-Tablets bieten. Welche weiteren Neuerungen Android 3.2 liefern wird, ist noch nicht bekannt.



