Auftragshersteller: iPad 3 könnte nur ein iPad 2 Plus werden
Apple plant, zusätzlich zu Foxconn einen weiteren Auftragshersteller für das neue iPad unter Vertrag zu nehmen. Das berichtet die taiwanische IT-Zeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) aus Branchenkreisen. Bisher hatte Foxconn allein das Apple-Tablet produziert. Für den Auftrag prüft der US-Konzern die Foxconn-Konkurrenten Quanta Computer und Pegatron Technology.
Da Pegatron Technology schon einen Auftrag zur Montage des neuen iPhones bekam, habe das Unternehmen bessere Chancen auf einen Vertragsabschluss als Quanta Computer. Laut einem Bericht soll Pegatron einen Auftrag für 15 Millionen iPhone 5 erhalten haben.
Am 20. Mai 2011 kam es zu einem Unfall in dem Foxconn-Werk in Chengdu. "Der Vorfall zwang Apple, einen weiteren Vertragsnehmer zu suchen, um das Produktionsrisiko zu reduzieren" , erklärte die Digitimes. Die Staubexplosion bei Foxconn kostete drei Menschen das Leben, 15 weitere wurden verletzt. Foxconn war zuvor von Experten vor der Gefahr von Arbeitsunfällen gewarnt worden. Die in Hongkong beheimatete Gruppe SACOM (Students and Scholars Against Corporate Misbehaviour) hatte schwere Sicherheitsmängel in den Werken in Chengdu angemahnt. Die Arbeits- und Gesundheitsschutzprobleme in Chengdu seien alarmierend. Arbeiter im Polierbereich hatten geklagt, dass die Abteilung wegen schlechter Belüftung voller Aluminiumstaub sei.
Aktuelle Gerüchte besagten laut Digitimes zudem, dass Apple das neue Tablet unter der Bezeichnung "iPad 2 Plus" und nicht als "iPad 3" auf den Markt bringen werde. Das Tablet sei flacher als das iPad 2 und habe ein besseres Display . Ende des dritten Quartals oder Anfang des vierten Quartals 2011 soll der Verkaufsstart sein.