Cybermart: Foxconn steckt 1,2 Milliarden Euro in Apple-Shops

Foxconn wird 47 Milliarden Taiwan-Dollar (1,15 Milliarden Euro) in neue Läden investieren. Das erklärte Steve Chang, Aufsichtsratschef der Foxconn-Tochter Cybermart International(öffnet im neuen Fenster) , laut einem Bericht des Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) . Die Investition soll über die kommenden fünf Jahre laufen. Geplant sei der Bau von mindestens 20 neuen Geschäften, die hauptsächlich Apple-Produkte verkaufen.
Cybermart soll aus dem Mutterkonzern Hon Hai ausgegründet und an die Börse in Taiwan gebracht werden, erklärte Foxconn-Konzernchef Terry Gou gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) . "Wir reden über den Ausbau der Verkaufskanäle seit über einem Jahrzehnt. Jetzt wird es langsam Zeit" , sagte Gou. Cybermart betreibt bereits 35 Geschäfte in China und arbeite profitabel. Foxconn ist Auftragshersteller für Apple, Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und andere.
Cybermart hatte im Januar 2011 einen Vertriebsvertrag mit Apple geschlossen. Cybermart bekam den Status des First-Grade-Distributors, berichtete die taiwanische IT-Zeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) . Laut den Informationen der Zeitung plant Cybermart die Eröffnung von 500 Läden mit Apple-Produkten in China und Taiwan. In diesem Jahr sollten sieben bis acht neue Cybermart-Geschäfte in China an den Start gehen. Der erste neue Laden sei in der Hafenstadt Tianjin südöstlich von Peking geplant.
Am 24. März 2009 hatten Media Markt und Foxconn ihre Partnerschaft in China verkündet und die Gründung eines Joint Ventures bekanntgegeben. Das Gemeinschaftsunternehmen betreibt Elektroniksupermärkte unter dem Markennamen Media Markt in China.
Der US-Konzern Apple betreibt vier Apple Retail Stores in China, zwei in Peking und zwei in Schanghai.