Abo
  • Services:

Datendiebstahl

Zollkriminalamt wird Anzeige gegen Hacker stellen

Das Zollkriminalamt will Anzeige gegen die Hacker der No Name Crew stellen. Das Zielverfolgungssystem Patras wurde zumindest teilweise kompromittiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Sitz des Zollkriminalamts
Sitz des Zollkriminalamts (Bild: Zollkriminalamt)

Das Zollkriminalamt will Strafantrag wegen Datendiebstahls gegen die Gruppe stellen, die in der Nacht zum gestrigen Freitag einen ihrer Server gehackt hat. Das berichtet das Magazin Der Spiegel. Die Hackergruppe No Name Crew habe große Mengen interner Daten aus dem Behördencomputer veröffentlicht. Diese stammen offenbar von einer Observationseinheit der Zollfahndung aus Karlsruhe.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Chemnitz
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Sulz am Neckar

Gepostet wurden Rufnummern von Mobilfunkkarten von GPS-Trackern, die in Fahrzeugen versteckt ihre Position aussenden, Namen von Beamten und Angaben zu observierten Fahrzeugen. Die Hackergruppe erklärte laut Spiegel, "für die Rechte und die Freiheit der Bürger" zu kämpfen.

Der FDP-Internetexperte und Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, Jimmy Schulz, erklärte, dass die Daten aus dem Zielverfolgungssystem Patras des Zolls stammen würden. Schulz: "Auch die Bundespolizei musste auf die Angriffe reagieren und war gezwungen, einige Server abzuschalten, damit diese nicht auch Gefahr laufen, kompromittiert zu werden." Inwieweit das die Arbeit der Bundespolizei und des Zolls einschränkt, sei nicht bekannt.

Vom Zollkriminalamt seien Serversoftware und Verschlüsselungsalgorithmen verwandt worden, die von der Bundesnetzagentur nicht als sicher eingestuft wurden. Teile der von den Hackern veröffentlichten Daten machen den Eindruck, es sei eine Serversoftware genutzt worden, die "eigentlich für Ausbildungszwecke gedacht ist", sagte Schulz.

Das Zollkriminalamt arbeitet am Cyberabwehrzentrum des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit, das am 16. Juni 2011 offiziell eröffnet wurde. Das Cyberabwehrzentrum soll Angriffe über das Internet abwehren.

Nachtrag vom 10. Juli 2011, 9:46 Uhr

Jens Heider vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie vermutet einen Programmierfehler: "In solchen Datenbanken sollten jedenfalls keine Passwörter gespeichert werden", sagte er dem Magazin Focus. Die Fehler hätten durch Sicherheitstests leicht entdeckt werden können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SEAGATE Expansion+ Portable, 2 TB HDD externe Festplatte 59,00€)
  2. ab 529,00€ (bei o2online.de)
  3. 1745,00€
  4. 64,89€

spanther 11. Jul 2011

Eben! :P Warum also sollten diese Hackergruppen so dämlich sein und sich in "diesem...

g3p0wn3tes_0pfa 11. Jul 2011

Was denn DAS für nen Schwachsinn? Daten sollen nicht in ner DB gespeichert werden...

Serocool 11. Jul 2011

Also wieder nur scriptkiddies. Anders kann man sich diese dümmliche Aussage nicht...

Comet 11. Jul 2011

Bist wohl mehr so der Clown hm? :)

spanther 11. Jul 2011

Und natürlich in folgender Konsequenz darauf auch dann Änderungen vornehmen! :)


Folgen Sie uns
       


Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview

Der deutsche Pressesprecher von Huawei erklärt den Umgang mit Spionagevorwürfen.

Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  2. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)
  3. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März

Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Pauschallizenzen CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
  2. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  3. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"

    •  /