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eBays Übernahme von Zong zielt auf Zynga und Farmandia

Zong hat beste Verbindungen in die Spieleindustrie und zu Betreibern virtueller Welten. EBay hat den mobilen Bezahldienstleister übernommen und führt die Firma mit Paypal zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,
eBay-Chef John Donahoe
eBay-Chef John Donahoe (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images)

EBays Übernahme von Zong zielt auf den Markt für mobiles Bezahlen in Spielen und virtuellen Welten. EBay hatte den Kauf von Zong für 240 Millionen US-Dollar bekanntgegeben. Zong wickelt Transaktionen für Spiele wie Farmandia von IMVU ab. Weitere Kunden sind Zynga, die Walt-Disney-Tochter Playdom Stardoll, Zwinky von Interactivecorp und Mochi Media von Shanda Games. Zong verkauft auch für Facebook die virtuelle Währung.

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Das kalifornische Unternehmen Zong wurde von dem Schweizer David Marcus gegründet. Die Firma wickelt Zahlungen über Mobilfunkanbieter ab. Der Kunde gibt seine Mobilfunknummer auf der Website ein und erhält eine SMS, die im Internet bestätigt werden muss. Die Abrechnung erfolgt dann über die Telefonrechnung.

Zong entstand 2008 als Ausgründung aus dem Schweizer Unternehmen Echovox, das Micropayment und Premium-SMS anbietet. Investoren von Zong sind Matrix Partners, Advent Venture Partners und Newbury Ventures. Zong hat Geschäftsbeziehungen mit über 250 Mobilfunkbetreibern in 45 Ländern. Damit hat Zong Verbindungen zu 3,2 Milliarden Mobilfunknutzern, was das Unternehmen für international aktive Spielebetreiber interessant macht. Zynga erzielte 94 Prozent seines Umsatzes von 235 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2011 mit dem Verkauf virtueller Güter.

EBay will die Technologie von Zong mit seinem Zahlungsabwickler Paypal zusammenführen. Paypal wuchs im ersten Quartal um 23 Prozent und generiert fast 40 Prozent des Umsatzes von eBay. Paypal-Finanzchef Patrick Dupuis sagte, dass das Unternehmen mit der Übernahme mehr Käufer erreiche. "Sie vertrauen beim Bezahlen auf ihren Mobilfunkbetreiber."

Im Juni 2010 kaufte eBay Redlaser, eine iPhone-Applikation zum Scannen von Strichcodes an Packungen und von Preisschildern. Anfang Dezember 2010 erwarb eBay die lokale Einkaufssuchmaschine Milo, mit der Warenbestand in Ladengeschäften über das Internet durchsucht werden kann.



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IrgendeinNutzer 09. Jul 2011

Das wird wohl ein Traum bleiben...

IrgendeinNutzer 09. Jul 2011

Miep! :P


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