Intel: Raytracing aus der Cloud auf das Tablet

Gegenüber den früheren, unter anderem auf der Cebit gezeigten , Raytracing-Beispielen von Intel hat das Team um Daniel Pohl vor allem an der Software für die Clients gearbeitet. Das ist nun auch in einem Video zu sehen.

Pohl verwendet dabei das Tablet S10-3t von Lenovo als Client. Das Gerät muss dabei die mit DXT1 komprimierten Bilder, die es vom Raytracing-Server empfängt, wieder decodieren. Die Änderung des Videoformats auf H.264 ist möglich, wie Pohl Golem.de sagte, hat aber derzeit keine Priorität.
Ein noch höher komprimiertes Format braucht die Anwendung bisher auch nicht, denn: Das Lenovo-Tablet verfügt über einen Port für Gigabit-Ethernet und ist auch darüber mit dem Server verbunden. Die Optimierung der Bandbreite, so dass auch WLAN-Verbindungen ausreichen, steht erst für die Zukunft an.
Bisher geht es Intel vor allem darum, zu zeigen, dass sich Raytracing in der Cloud mit kleinen Endgeräten überhaupt machen lässt. Das ist eine Beispielanwendung für Intels MIC-Architektur und die darauf basierenden Knights-Ferry-Karten . MIC war früher unter dem Codenamen Larrabee bekannt.