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Android-Verbreitung

Gingerbread legt zu, Honeycomb bleibt bedeutungslos

Von Google liegen neue Zahlen zur Verbreitung der im Einsatz befindlichen Android-Versionen vor. Während Gingerbread bereits auf vergleichsweise vielen Geräten läuft, wurden bislang nur sehr wenige Honeycomb-Tablets verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Android 2.x bleibt dominierende Version
Android 2.x bleibt dominierende Version (Bild: Google)

Auf insgesamt 18,6 Prozent der aktiven Android-Geräte läuft derzeit Gingerbread. Dabei entfallen 1 Prozent auf Android 2.3, 2.3.1 und 2.3.2 sowie 17,6 Prozent auf Android 2.3.3 und 2.3.4. Noch vor zwei Monaten waren gerade einmal 4 Prozent der Android-Geräte mit Gingerbread ausgestattet. Bereits einen Monat später hatte sich der Gingerbread-Anteil mehr als verdoppelt und betrug 9,2 Prozent.

  • Chart zur aktuellen Android-Verbreitung
Chart zur aktuellen Android-Verbreitung
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Die vergleichsweise zügige Verbreitung von Gingerbread ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass zumindest einige der wichtigen Smartphone-Hersteller recht frühzeitig Gingerbread-Updates für ihre Geräte angeboten haben. Motorola gehört allerdings nicht dazu. Die US-Amerikaner haben bislang nicht einmal ein Update auf Gingerbread angekündigt, geschweige denn eines verteilt. Motorola bietet bislang nicht einmal ein Smartphone mit Android 2.3.x in Deutschland an.

Honeycomb-Tablets kommen auf weniger als 1 Prozent

Die andere neue Android-Version wird bislang dagegen deutlich weniger eingesetzt. Die Tablet-Variante Android 3.x alias Honeycomb kommt derzeit gerade mal auf eine Verbreitung von 0,9 Prozent. Dabei entfallen 0,4 Prozent auf Android 3.0 und 0,5 Prozent auf Android 3.1. Obwohl mittlerweile schon einige Honeycomb-Tablets auf dem Markt sind, verkaufen sich diese offenbar nicht sonderlich gut. Ansonsten läge der Anteil an Honeycomb-Tablets deutlich höher. Einen Monat zuvor lag der Honeycomb-Anteil bei 0,6 Prozent, vor zwei Monaten betrug er 0,3 Prozent.

Android 2.x bleibt dominierende Version

Die gestiegene Verbreitung von Gingerbread führt zu einer Reduzierung bei Android 2.x, allerdings laufen mit 76,9 Prozent weiterhin die meisten Android-Geräte mit dieser Version. Auf 17,5 Prozent kommen Smartphones mit Android 2.1 alias Eclair, nachdem der Anteil vor einem Monat 21,2 Prozent und noch vor zwei Monaten 24,5 Prozent ausmachte. Auch der Anteil an Froyo alias Android 2.2 ging in den letzten beiden Monaten erheblich zurück. Nun liegt der Anteil bei 59,4 Prozent, nachdem er sich zuvor nur minimal verändert hatte. Vor einem Monat lag er bei 64,6 Prozent und vor zwei Monaten bei 65,9 Prozent.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 1.5 Cupcake31,4 %
Android 1.6 Donut42,2 %
Android 2.1 Eclair717,5 %
Android 2.2 Froyo859,4 %
Android 2.3.0 - 2.3.2 Gingerbread91,0 %
Android 2.3.3 - 2.3.4 Gingerbread1017,6 %
Android 3.0 Honeycomb110,4 %
Android 3.1 Honeycomb120,5 %
Android-Verbreitung - Anfang Juli 2011

Der Anteil an Smartphones mit Android 1.x verringert sich weiter konstant und liegt noch bei 3,6 Prozent. Auf 1,4 Prozent der Android-Smartphones läuft die Version 1.5, während Android 1.6 auf 2,2 Prozent der Geräte zum Einsatz kommt. Vor zwei Monaten haben noch 5,3 Prozent der Besitzer eines Android-Smartphones eines mit Android 1.x verwendet.

Bei Googles Erhebung wurden nur die Geräte berücksichtigt, mit denen der Android Market zwischen dem 21. Juni und dem 5. Juli 2011 verwendet wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie am besten entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr zu älteren Geräten kompatibel ist - zu künftigen Geräten soll sie es hingegen sein.



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y.m.m.d. 11. Jul 2011

Kann sein das man auch andere Firmen unterstützt die unschöne Sachen machen, aber man...

alwas 11. Jul 2011

Die gibt es doch! Wieso ist Android Chaos pur? ich finde es eigentlich sehr geordnet.

jayrworthington 10. Jul 2011

Ich mag keine rosa Elephanten. Was genau willst Du sagen, was passt Dir daran nicht...


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