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Apple-Patentantrag: Multiplex-Videos für künftige iPhone-Generationen

Videokonferenzen sind mit Handys aus praktischen Gründen oft nur mit zwei Personen durchführbar. Die Objektive decken zu geringe Aufnahmewinkel ab, um mehrere Personen aus nächster Nähe zu zeigen. In einem neuen Patentantrag schildert Apple , wie man das Problem elegant umgehen kann.
/ Andreas Donath
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Bild: Apple/US-Patentamt

IPhones könnten dem US-Patentantrag von Apple zufolge zwei Videos verwenden, um mehrere Personen gleichzeitig auf das Bild zu bekommen. Dazu würden einfach die Vorder- und Rückseitenkameras verwendet und deren Bilder zusammengeschnitten.

Auf diese Weise sind auch noch andere Anwendungen denkbar. Die Multiplex-Videokonferenz(öffnet im neuen Fenster) kann durch die zweite Kamera das Umgebungsgeschehen miteinbeziehen.

Apple beschreibt in seinem Patentantrag 20110164105(öffnet im neuen Fenster) , dass die Mikrofone des iPhones erkennen sollen, wer von den beiden Personen, die vom Handy gefilmt werden, gerade spricht. So soll es möglich sein, das Bild umzuschalten und nur denjenigen zu zeigen, der gerade etwas sagt. Um die Ortung zu realisieren, müssten mindestens zwei Mikrofone auf jeder Seite des Handys eingebaut werden, schreibt Apple. Auch eine Gesichtserkennung per Bildanalyse, wie sie derzeit bei Digitalkameras üblich ist, soll helfen, den Sprecher zu finden. Dazu sollen vor allem die Lippenbewegungen herangezogen werden.

Apples Patentanträge müssen wie üblich nicht in konkreten Produkten münden. Im Gegenteil, eine Vielzahl beantragter und erteilter Patente wurde nie in Produkte oder Programme umgesetzt.


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