Forschung

Ultraviolette Laser könnten viel billiger werden

Wissenschaftler einer US-Universität haben einen ultravioletten Laser aus neuen Materialien gebaut. Die Werkstoffe sollen günstig hergestellt werden können. So könnten die kurzen Wellenlängen schon bald für die Serienfertigung tauglich sein.

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Professor Jianli Liu (Mitte) und sein Team für den UV-Laser
Professor Jianli Liu (Mitte) und sein Team für den UV-Laser (Bild: Bourns College)

Ein Team des kalifornischen Bourns College hat einen Halbleiterlaser aus Nanodrähten gebaut. Dazu dotierten sie Zinkoxid mit Antimon, wodurch sich der erste kompakte Halbleiterlaser für Wellenlängen unter 380 Nanometern ergab. Dieser ultraviolette Bereich des Lichts wird zwar schon mit Industrielasern erreicht, diese arbeiten jedoch mit Galliumnitrid, wie auch die namensgebenden blauen LEDs der Blu-ray-Disc.

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Kompakte und sparsame Laser-LEDs mit kürzeren Wellenlängen als die 405 Nanometer der Blu-ray-Disc waren bisher aber Mangelware und in der Herstellung sehr teuer. Das soll sich durch die Nanotechnologie ändern.

Damit ist nach Angaben der Forscher nicht nur die Herstellung optischer Medien mit einer zwei- bis dreimal höheren Speicherkapazität möglich, sondern auch schnellere optische Verbindungen. Diese werden bei Servern schon seit Jahren für die Vernetzung verwendet, sollen aber - unter anderem nach Intels Vorstellungen - in Zukunft auch für Verbindungen zwischen Chips auf einem Mainboard dienen.

Die Forscher haben ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe von Nature Nanotechnology veröffentlicht.

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