• IT-Karriere:
  • Services:

Prius PXP Parlee

Radler schaltet mit Kraft der Gedanken

Der japanische Autohersteller Toyota hat ein Fahrrad entwickeln lassen, dessen Gangschaltung mit Gehirnströmen betätigt wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Hirnstromaktivität: Schalten mit der Kraft der Gedanken
Hirnstromaktivität: Schalten mit der Kraft der Gedanken (Bild: OCZ)

Rahmenschalthebel, Drehschaltgriff oder Daumenschalter könnten bald der Vergangenheit angehören: Der japanische Autohersteller Toyota lässt ein Fahrrad entwickeln, bei dem der Fahrer die Gangschaltung mit seinen Gedanken betätigt.

Aeodynamischer Rahmen

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Prius PXP Parlee (PXP) heißt das schnittige Fahrrad, das vom Fahrradhersteller Parlee aus Beverly im US-Bundesstaat Massachusetts gebaut wurde. Der Rahmen des PXP besteht aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, einem leichten und gleichzeitig stabilen Werkstoff. Beim Design des Rahmens wurde auf Aerodynamik besonderen Wert gelegt.

Die Designagentur Deep Local, eine Ausgründung der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania, hat dem Fahrrad eine besondere Schaltung verpasst: Statt mit der Hand einen Hebel zu betätigen, wechselt der Radler die Gänge, indem er daran denkt, zu schalten.

Drahtlos schalten

Die Designer haben zunächst Schaltwerk und Umwerfer so modifiziert, dass sie ferngesteuert betätigt werden können, etwa über ein Smartphone. Als Nächstes haben sie eine Gehirn-Maschine-Schnittstelle (Brain-Computer-Interface, BCI) gebaut, die die Hirnströme eines Menschen auffängt. Die Signale werden an eine Übertragungseinheit weitergeleitet und von dort als Steuerbefehle an die Schaltung gefunkt.

PXP ist eines von mehreren Prius Projects. Das ist eine Marketingkampagne, die Toyota rund um das Hybridauto Prius initiiert hat. Ziel der Kampagne ist es, die Marke Prius zu erweitern.

Autofahren und Computerspiele steuern

BCI sind vielfältig als Assistenzsysteme einsetzbar. Berliner Wissenschaftler haben das System Brain Driver entwickelt, mit dem sich ein Auto per Gehirnströmen steuern lässt. Die Darpa, die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, entwickelt Prothesen, die über einen Chip gesteuert werden, der ins Gehirn des Patienten implantiert wird. Das US-Unternehmen Neurosky will BCIs für die Steuerung von Computerspielen nutzen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Thread-Anzeige 08. Jul 2011

Da bezahlt dann das Volk die Versäumnisse von früher. Da gibts bessere korrektere Ideen...


Folgen Sie uns
       


Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR)

Wir haben den Bereichsvorstand Luftfahrt beim DLR gefragt, was Alternativen zum herkömmlichen Flugzeug so kompliziert macht.

Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR) Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Ikea Trådfri im Test: Das preisgünstige Smart-Home-System
Ikea Trådfri im Test
Das preisgünstige Smart-Home-System

Ikea beweist, dass ein gutes Smart-Home-System nicht sündhaft teuer sein muss - und das Grundprinzip gefällt uns besser als bei Philips Hue.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Ikea Trådfri Fehlerhafte Firmware ändert Schaltverhalten der Lampen
  2. Fyrtur und Kadrilj Ikeas smarte Rollos lernen Homekit
  3. Trådfri Ikeas dimmbares Filament-Leuchtmittel kostet 10 Euro

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

    •  /