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Ohne Linse

Minikamera soll Bilder aus dem Körper liefern

US-Wissenschaftler haben eine Kamera entwickelt, die auf einen Stecknadelkopf passt. Sie kommt ohne Linse und bewegliche Teile aus und könnte als Implantat Bilder aus dem Körper liefern.

Artikel veröffentlicht am ,
Entwickler Patrick Gill: Minikamera für den Blick in den Körper
Entwickler Patrick Gill: Minikamera für den Blick in den Körper (Bild: Cornell University)

Wissenschaftler der Cornell-Universität in Ithaca im US-Bundesstaat New York haben eine robuste Minikamera entwickelt. Damit wollen sie unter anderem Bilder aus dem Inneren des menschlichen Körpers aufnehmen.

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Planar Fourier Capture Array (PFCA) nennen die Wissenschaftler um Patrick Gill den Apparat. Der besteht nur aus einem winzig kleinen, flachen Stück Silizium und kommt ohne Linsen und bewegliche Teile aus. Die Kamera ist einen halben mal einen halben Millimeter groß und ein hundertstel Millimeter dick. Der Name bezieht sich auf die Fourier-Transformation, eine mathematische Operation, mit deren Hilfe die Daten in Bilder umgerechnet werden.

Keine Kamera für Familienfotos

Entsprechend ist auch die Abbildungsqualität: Ihre Bilder haben eine Auflösung von 20 x 20 Pixeln. "Das wird natürlich keine Kamera, mit denen Leute Familienfotos machen", sagte Gill. Aber es gebe eine Menge Anwendungen, die mit deutlich weniger scharfen Bildern auskommen. Dazu kommt, dass die Herstellung nur wenige US-Cent kosten soll.

Eine Möglichkeit sei beispielsweise, die Kamera in den Körper zu implantieren, um die Aktivitäten von Nervenzellen zu beobachten. Die Kamera ist ein Nebenprodukt aus einem Projekt, in dessen Rahmen Gill eine Kamera ohne Linse entwickelt, um die Aktivitäten im Gehirn zu beobachten. Die Kamera könne auch als optischer Sensor für einen Mikroroboter dienen oder in Systeme integriert werden, die sich nach der Sonne ausrichten.



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