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Benchmarks bestätigen schlechte Praxisleistung des Atoms

Die Benchmarks sind mehr oder weniger Idealwerte mit abgeschalteten Diensten. In der Praxis sind diese Werte eigentlich nicht konstant erreichbar. Zu sehr schwankt die Leistungsfähigkeit des Tablet-PCs durch Hintergrundanwendungen, die die CPU belasten. Mit 106,798 Sekunden im Super-PI-Benchmark bei einer Million Iterationen rangiert das Tablet sogar unterhalb des allerersten Netbooks mit Atom-Prozessor. Damals, als der Hype gerade anfing, war noch Intels N270 in Medions Akoya E1210 verbaut. Ein Schritt nach vorne ist der drei Jahre jüngere Z670 in Sachen Rechenleistung nicht. Der Cinebench R10 kommt im xCPU-Test auf nur 750 Punkte und im OpenGL-Test auf gerade einmal 108 Punkte. Das 3DMark-2001-SE-Ergebnis ist mit 1576 Punkten kaum der Rede wert. Das ist zwar eine Verbesserung gegenüber dem Atom Z520 auf fast das Doppelte, aber dennoch nur die Hälfte dessen, was ein Atom-Netbook der ersten Generation mit einem N270 schafft. Spielen ist praktisch ausgeschlossen. Zudem waren bei dem alten Benchmark sogar Grafikfehler auszumachen. Gelegentliches Flackern gab es beim zweiten Spieletest und die dritte Spielszene war mit sekundenlangen Aussetzern gespickt. Das deutet auf Fehler im Grafiktreiber hin.

Akzeptable Akkulaufzeiten durch den Atom-Prozessor

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Vermutlich hat sich Fujitsu wegen der Akkulaufzeiten für den sparsamen, aber langsamen Prozessor entschieden. 6 bis 7 Stunden Akkubetrieb sind durchaus realistisch. Mehr als bei dem 100 Gramm schwereren Acer Iconia Tab W500, das wir ebenfalls getestet haben. Acers Iconia ist aber klar als Tablet und nicht als Tablet-PC einzuordnen. Wenn wir die Wahl hätten, würden wir lieber ein wenig Akkulaufzeit einbüßen, dafür aber ordentliche Leistung unterwegs haben. Zwischen dem AMD C-50 und Intels Atom Z670 liegen Welten und der Z670 ist eine Qual.

  • Fujitsus Stylistic Q550 bietet einen matten Bildschirm, der zudem sehr hell sein kann. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • 400 cd/qm sind allerdings auch in einem Lichtzelt nicht besonders viel, weswegen das Bild dennoch dunkel erscheint.
  • Sieht aus wie ein Lüftungsschacht an der Seite, doch das Q550 hat keinen Lüfter.
  • Stattdessen werden Smart Cards mit Chip in den Schacht eingeschoben.
  • Der Akku kann getauscht werden...
  • ... und im Schacht kann die SIM-Karte untergebracht werden.
  • Eine zweifarbige LED zeigt den Zustand des Akkus an.
  • SD-Karten können komplett eingeschoben werden. Der Fingerabruckleser daneben ist für 10-Zoll-Geräte nicht typisch.
  • Leicht versenkte Tasten und zwei Schiebeschalter
  • USB-, Kopfhörer- und HDMI-Anschlüsse. Gut zu sehen: Smart Cards stehen deutlich hervor.
  • N-Trigs Duosense-Stift...
  • ... benötigt eine AAAA-Zelle. Er ist daher etwas schwerer als normale Digitizer-Stifte.
USB-, Kopfhörer- und HDMI-Anschlüsse. Gut zu sehen: Smart Cards stehen deutlich hervor.

Das Laden des Akkus dauert erstaunlich lang, da maximal 20 Watt aus dem Stromnetz gezogen werden, trotz 45-Watt-Netzteil. In diesem Fall also mit angeschaltetem Tablet. Im ausgeschalteten Zustand lädt das Q550 nur mit maximal 16 Watt den 38-Wattstunden-Akku auf. Positiv: Es gibt einen Schutz vor unnötigem Laden. Ist der Akku oberhalb von 90 Prozent, wird er prinzipiell nicht aufgeladen.

Mit dem Akku wiegt das Tablet rund 860 Gramm. Mit zwei Händen ist es durchaus gut benutzbar. Wer aber den Stift verwendet, muss zwangsläufig das Tablet einhändig bedienen, was durchaus auf die Handgelenke geht. Der Akku selbst wiegt rund 280 Gramm. Die Akkus besitzen eine LED, die mit verschiedenen Farben den Ladezustand anzeigt.

 Falsche Standard-Energie-Einstellungen bremsen das Windows-Tablet massiv ausVerfügbarkeit und Fazit 
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spanther 13. Jul 2011

Ja, das ist es tatsächlich, komisch o.o

IrgendeinNutzer 12. Jul 2011

Genau, weil Linux ist so systemunfreundlich das man einfach ziemlich gute Hardware dafür...

Trollversteher 11. Jul 2011

Was anderes habe ich nie behauptet? Es widerspricht auch nicht meiner Aussage, dass das...

TC 10. Jul 2011

stecken in 9V Zellen. aufschneiden, 6 Stück im Vorrat

irgendwersonst 10. Jul 2011

Also meinen Erfahrungen nach sind matte Displays in den meisten Lichtverhältnissen...


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