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Falsche Standard-Energie-Einstellungen bremsen das Windows-Tablet massiv aus

Schon beim ersten Nutzen ohne Netzteil fiel auf, dass das Tablet mit zum Langsamsten gehört, was die Golem.de-Redaktion je in den Händen hatte. Damit war der Sinn von Benchmarks in gewissem Maße infrage gestellt, denn die werden mit angeschlossenem Netzteil gemacht.

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Der normalerweise mit 1,5 GHz getaktete Prozessor wird im Akkubetrieb auf nur 600 MHz beschränkt. Das lässt sich in den Energieeinstellungen ändern, aber wir staunten nicht schlecht über Fujitsus Entscheidung, im Akkubetrieb nicht einmal genug Leistung für den Touchscreen- und Digitizertreiber zur Verfügung zu stellen. Aber selbst bei 1,5 GHz folgt der Mauscursor mit sichtbarer Verzögerung den Stiftbewegungen. In Lastsituationen reagiert das System verzögert auf Fingerbedienungen. Da ist der Stift besser. Gelegentlich kommt es zudem vor, dass der Anwender sekundenlang auf das Kontextmenü warten muss. Auch die von Fujitsu bereitgestellte optionale Touchscreenoberfläche ist zu fordernd für den Prozessor.

  • Fujitsus Stylistic Q550 bietet einen matten Bildschirm, der zudem sehr hell sein kann. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • 400 cd/qm sind allerdings auch in einem Lichtzelt nicht besonders viel, weswegen das Bild dennoch dunkel erscheint.
  • Sieht aus wie ein Lüftungsschacht an der Seite, doch das Q550 hat keinen Lüfter.
  • Stattdessen werden Smart Cards mit Chip in den Schacht eingeschoben.
  • Der Akku kann getauscht werden...
  • ... und im Schacht kann die SIM-Karte untergebracht werden.
  • Eine zweifarbige LED zeigt den Zustand des Akkus an.
  • SD-Karten können komplett eingeschoben werden. Der Fingerabruckleser daneben ist für 10-Zoll-Geräte nicht typisch.
  • Leicht versenkte Tasten und zwei Schiebeschalter
  • USB-, Kopfhörer- und HDMI-Anschlüsse. Gut zu sehen: Smart Cards stehen deutlich hervor.
  • N-Trigs Duosense-Stift...
  • ... benötigt eine AAAA-Zelle. Er ist daher etwas schwerer als normale Digitizer-Stifte.
400 cd/qm sind allerdings auch in einem Lichtzelt nicht besonders viel, weswegen das Bild dennoch dunkel erscheint.

In der Praxis zeigt sich noch an einer anderen Stelle, dass der Prozessor zu langsam ist. 720p-Videos, wie etwa aus dem Open-Movie-Projekt Sintel, bringen das Q550 nahe an seine Grenzen. Ruckler gibt es im Windows Media Player schon bei wenigen Hintergrundaktivitäten. Die Ausgabe von hochauflösendem Material über die HDMI-Schnittstelle bleibt damit ausgeschlossen. Geringere Videoauflösungen stellen das System aber nicht vor eine Herausforderung.

Wenn dann noch ein Virenscanner auf dem System läuft, bremst das System das Arbeiten noch weiter aus. In einem Fall erzeugte die laufende Anwendung NtrigOnScreenMenu.exe eine CPU-Last von 20 bis 30 Prozent. Infolgedessen war selbst das Abspielen von SD-Videos nur mit Aussetzern möglich. Sogar die Tonausgabe wurde gestört. Immerhin können die großzügige RAM-Ausstattung und die SSD das Manko des lahmen Hauptprozessors etwas ausgleichen. Der Vergleichbarkeit halber haben wir einige Tests durchgeführt, die dann bestätigten, was wir durch die Praxis vermuteten:

 Ausstattung lässt fast keine Wünsche offenBenchmarks bestätigen schlechte Praxisleistung des Atoms 
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spanther 13. Jul 2011

Ja, das ist es tatsächlich, komisch o.o

IrgendeinNutzer 12. Jul 2011

Genau, weil Linux ist so systemunfreundlich das man einfach ziemlich gute Hardware dafür...

Trollversteher 11. Jul 2011

Was anderes habe ich nie behauptet? Es widerspricht auch nicht meiner Aussage, dass das...

TC 10. Jul 2011

stecken in 9V Zellen. aufschneiden, 6 Stück im Vorrat

irgendwersonst 10. Jul 2011

Also meinen Erfahrungen nach sind matte Displays in den meisten Lichtverhältnissen...


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