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Ausstattung lässt fast keine Wünsche offen

Das Display des 10-Zoll-Geräts gehört zu den langsam selten werdenden 16:10-Displays mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Viel Raum für Windows also. Ein IPS-Panel sorgt für gute Einblickwinkel. Zudem verspricht ein Helligkeitswert von 400 Candela pro Quadratmeter Tauglichkeit für den Außeneinsatz. Da das Display matt ist, wird ein Teil der Helligkeit nicht zum Überblenden der Spiegelungen gebraucht. Übrigens blendet das Display durchaus. Vor allem abends sollte tunlichst darauf geachtet werden, dass das Q550 nicht zu hell eingestellt ist. 400 cd/qm schmerzen ziemlich, wie wir feststellen mussten. Ein Helligkeitssensor fehlt leider.

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Auf einen Lüfter hat Fujitsu beim Q550 verzichtet. Das Gerät arbeitet dadurch unhörbar, wird aber durchaus warm - was sich dabei aber in Grenzen hält.

Wie es sich für ein Businessgerät gehört, ist WLAN als Dual-Band-Ausführung dabei (802.11a/n und 802.11b/g/n). Ein Mobilfunkmodem gibt es in einigen Modellen. Unser Testmuster hatte jedoch keines. Wir konnten aber immerhin den SIM-Karten-Schacht ausprobieren, der trotzdem vorhanden war. Der befindet sich im Schacht des Akkus.

Demzufolge ist der Akku entnehmbar. Wer will, kann mit einem Zweitakku die Laufzeit verdoppeln. Sehr ungewöhnlich für diesen Formfaktor sind ein Fingerabdruckleser sowie ein Lesegerät für Smart Cards. Hier ist dem Q550 anzumerken, dass es von der Stylistic-Serie abstammt. Zudem gibt es einen proprietären Dockanschluss, USB 2.0, HDMI und zwei Kameras.

  • Fujitsus Stylistic Q550 bietet einen matten Bildschirm, der zudem sehr hell sein kann. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • 400 cd/qm sind allerdings auch in einem Lichtzelt nicht besonders viel, weswegen das Bild dennoch dunkel erscheint.
  • Sieht aus wie ein Lüftungsschacht an der Seite, doch das Q550 hat keinen Lüfter.
  • Stattdessen werden Smart Cards mit Chip in den Schacht eingeschoben.
  • Der Akku kann getauscht werden...
  • ... und im Schacht kann die SIM-Karte untergebracht werden.
  • Eine zweifarbige LED zeigt den Zustand des Akkus an.
  • SD-Karten können komplett eingeschoben werden. Der Fingerabruckleser daneben ist für 10-Zoll-Geräte nicht typisch.
  • Leicht versenkte Tasten und zwei Schiebeschalter
  • USB-, Kopfhörer- und HDMI-Anschlüsse. Gut zu sehen: Smart Cards stehen deutlich hervor.
  • N-Trigs Duosense-Stift...
  • ... benötigt eine AAAA-Zelle. Er ist daher etwas schwerer als normale Digitizer-Stifte.
Der Akku kann getauscht werden...

Als Betriebssystem kommt Windows 7 in der Professional-Ausführung zum Einsatz. Fujitsu spart zum Glück nicht am Arbeitsspeicher, der 2 GByte groß ist. Die SSD ist mit 32 GByte sehr knapp bemessen. Als Hauptprozessor wird einer der seltenen Atom-Chips der Z-Serie eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen Atom Z670 mit 1,5 GHz und Hyperthreading. Es ist ein Ein-Kern-Prozessor mit einem TDP-Wert von nur 3 Watt. Als Grafikkern kommt Intels GMA 600 zum Einsatz.

Bei der Ausstattung zu bemängeln sind die fehlende Festplattenleuchte und der Lautsprecher, der nur sehr bescheidenen und leisen Ton von sich gibt. Alles in allem also ein sehr gut ausgestattetes Tablet mit einem vergleichsweise langsamen Prozessor.

Weitere Informationen gibt es im PDF-Datenblatt des Q550. Dort sind auch andere Konfigurationsmöglichkeiten beschrieben.

Lange Ersteinrichtung

Bei der Ersteinrichtung kann der Anwender zwischen verschiedenen Sprachen wählen. Die Entscheidung ist aber endgültig. Windows 7 ist zwar prinzipiell mehrsprachig ausgelegt, eine Umschaltung allerdings nicht vorgesehen. Das geht ohne Tricks nur mit der Ultimate- oder Enterprise-Variante. Fujitsu installiert die Professional-Variante.

Nett ist die Möglichkeit, bei der Ersteinrichtung zu bestimmen, ob das Gerät mit einer oder zwei Partitionen arbeiten soll. In Anbetracht der geringen Speicherkapazität von 32 GByte in unserem Modell haben wir uns allerdings für nur eine Partition entschieden. Die Ersteinrichtung meckert übrigens, wenn kein Netzteil angeschlossen wird. Aus gutem Grund, wie wir feststellten.

Zumindest bei der Ersteinrichtung fällt die geringe Geschwindigkeit des Atom-Prozessors deutlich auf. Mehr als eine Stunde hat es gedauert, bis das Windows-Image bereit war. Danach folgen die üblichen administrativen Aufgaben wie stundenlanges Patchen. Ein Windows-Tablet ist nun einmal kein Android- oder iOS-Gerät, die in wenigen Minuten bereit sind.

Da Fujitsu das Service Pack 1 nicht mitinstalliert, dauert der gesamte Vorgang mehrere Stunden, wenn der Anwender nicht per Hand das SP1 herunterlädt, denn Windows installiert zuvor erst einmal andere Patches. Die Geschwindigkeit der SSD hilft hier überhaupt nicht, da Intels Single-Core-Atom Z670 den Prozess drastisch ausbremst. Schon das Herunterladen von Updates verlangt dem Hyperthreading-Prozessor viel ab.

 Druckempfindlicher Stift mit SchwächenFalsche Standard-Energie-Einstellungen bremsen das Windows-Tablet massiv aus 
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spanther 13. Jul 2011

Ja, das ist es tatsächlich, komisch o.o

IrgendeinNutzer 12. Jul 2011

Genau, weil Linux ist so systemunfreundlich das man einfach ziemlich gute Hardware dafür...

Trollversteher 11. Jul 2011

Was anderes habe ich nie behauptet? Es widerspricht auch nicht meiner Aussage, dass das...

TC 10. Jul 2011

stecken in 9V Zellen. aufschneiden, 6 Stück im Vorrat

irgendwersonst 10. Jul 2011

Also meinen Erfahrungen nach sind matte Displays in den meisten Lichtverhältnissen...


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