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Druckempfindlicher Stift mit Schwächen

Der Stift ist prinzipiell druckempfindlich. Je stärker der Nutzer beim Schreiben aufdrückt, desto dicker sind die Linien. In der Praxis haben es N-Trig-Nutzer jedoch schwerer als Nutzer eines Wacom-Stifts. Nicht alle Anwendungen unterstützen die Druckempfindlichkeit bei N-Trig-Stiften, die normalerweise das InkAPI nutzen. Anwendungen, die auf das Wintab-API von Windows setzen, erkennen den Stift nicht vollständig. N-Trig bietet optional einen Wintab-Treiber an. Dann sollen theoretisch auch Artweaver, Corel Painter, Gimp und Photoshop Druckempfindlichkeit interpretieren. Die Wintab-Programme Painter 12 und Photoshop stürzten nach der Installation der N-Trig-Erweiterung jedoch ab und auf Gimp und Artweaver hatte die Erweiterung keine Auswirkung.

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Nur das Windows Journal und Artrage waren in der Lage, vom Druck abhängige Linien zu zeichnen. Die beiden Programme arbeiten in der Regel auch bei Problemen mit Wacom-Treibern noch korrekt.

  • Fujitsus Stylistic Q550 bietet einen matten Bildschirm, der zudem sehr hell sein kann. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • 400 cd/qm sind allerdings auch in einem Lichtzelt nicht besonders viel, weswegen das Bild dennoch dunkel erscheint.
  • Sieht aus wie ein Lüftungsschacht an der Seite, doch das Q550 hat keinen Lüfter.
  • Stattdessen werden Smart Cards mit Chip in den Schacht eingeschoben.
  • Der Akku kann getauscht werden...
  • ... und im Schacht kann die SIM-Karte untergebracht werden.
  • Eine zweifarbige LED zeigt den Zustand des Akkus an.
  • SD-Karten können komplett eingeschoben werden. Der Fingerabruckleser daneben ist für 10-Zoll-Geräte nicht typisch.
  • Leicht versenkte Tasten und zwei Schiebeschalter
  • USB-, Kopfhörer- und HDMI-Anschlüsse. Gut zu sehen: Smart Cards stehen deutlich hervor.
  • N-Trigs Duosense-Stift...
  • ... benötigt eine AAAA-Zelle. Er ist daher etwas schwerer als normale Digitizer-Stifte.
N-Trigs Duosense-Stift...

Für den Stift gibt es leider keinen Schacht im Q550. Entweder wird er so mitgenommen oder per Schlaufe an einer Öse befestigt und baumelt samt Schnur herunter. Beides ist nicht ideal und verlangt nach Zubehör.

Neben der Stiftbedienung bietet das Q550 auch einen kapazitiven Touchscreen. Maximal vier Finger interpretiert N-Trigs Duosense-Digitizer. Der Touchscreen ist recht empfindlich. Als wir die Oberfläche mit einem Displayreiniger leicht besprühten, kam es zu einer Interpretation von Signalen. Bei anderen Touchscreens haben wir das bisher nicht beobachtet.

Sehr praktisch ist N-Trigs optionaler Automode. Kommt der Stift in Reichweite des Displays, wird die Interpretation des Touchscreens so lange abgeschaltet, bis der Anwender mit dem Finger einen Doppeltipp durchführt. Das verhindert sogenanntes Vectoring, also versehentliches Verschieben des Mauscursors, wenn der Handballen vor dem Stift das Display erreicht. Windows 7 besitzt leider keine intelligente Handballenerkennung, obwohl das Betriebssystem für Touch optimiert wurde. Aufgrund des langsamen Prozessors muss der Nutzer in der Praxis jedoch häufiger das Display antippen. Wacom-Digitizer der Konkurrenz mit Touchscreen bieten diese Option mittlerweile auch. Allerdings hat sich nicht jeder Hersteller mit Wacom-Hardware entschieden, diese Option mit in die Treiber zu integrieren.

Versenkte Tasten

Einige Tasten erlauben die Nutzung wichtiger Funktionen unter Windows. Sie sind leicht versenkt, so dass ein versehentliches Drücken der Tasten beim Halten nahezu ausgeschlossen ist. Wer sich an herkömmliche Tablets gewöhnt hat, muss umdenken: Eine Taste ist beispielsweise für den Aufruf der virtuellen Tastatur zuständig. Eine andere entspricht der für Tablet-PCs obligatorischen Tastenkombination Strg+Alt+Entf. Die dritte Taste lässt den Bildschirminhalt rotieren.

Glücklicherweise verzichtet Fujitsu in der Standardeinstellung darauf, per Lagesensor die Ausrichtung zu bestimmen. Bei anderen Windows-Tablets nervt das schnell, da bei leicht gekippter Haltung manchmal mehr als 10 Sekunden gewartet werden muss, bevor das Tablet wieder korrekt ausgerichtet ist. Wer will, kann die Funktion aber dennoch aktivieren. Während die Tablet-PC-Tasten vorhanden sind, fehlt seltsamerweise eine Lautstärkewippe. Zwei Schiebeschalter sind für das An- und Ausschalten des Systems und der drahtlosen Module zuständig.

 Fujitsu Q550 im Test: 10-Zoll-Tablet-PC mit mattem Bildschirm und WechselakkuAusstattung lässt fast keine Wünsche offen 
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spanther 13. Jul 2011

Ja, das ist es tatsächlich, komisch o.o

IrgendeinNutzer 12. Jul 2011

Genau, weil Linux ist so systemunfreundlich das man einfach ziemlich gute Hardware dafür...

Trollversteher 11. Jul 2011

Was anderes habe ich nie behauptet? Es widerspricht auch nicht meiner Aussage, dass das...

TC 10. Jul 2011

stecken in 9V Zellen. aufschneiden, 6 Stück im Vorrat

irgendwersonst 10. Jul 2011

Also meinen Erfahrungen nach sind matte Displays in den meisten Lichtverhältnissen...


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