Spambekämpfung: Google liefert keine Treffer mehr aus .co.cc-Domain

Google will Internetkriminellen das Leben schwerer machen. Aktuell wurde die missbräuchliche Nutzung von Webadressen mit der Endung .co.cc ins Visier genommen. Insgesamt 11 Millionen Links zu entsprechenden Websites hat Google aus dem Index seiner Suchmaschine entfernt, berichtet(öffnet im neuen Fenster) The Register.
Matt Cutts, der bei Google das Team zur Bekämpfung von Spam leitet, begründet(öffnet im neuen Fenster) derart drastische Schritte mit der Vielzahl der Angriffe und der "geringen Qualität" der Inhalte aus bestimmten Domains. In solchen Fällen behalte sich Google das Recht vor, "Maßnahmen gegen den Freehost insgesamt zu ergreifen" .
Anders als die Endung suggerieren könnte, handelt es sich bei .co.cc nicht um eine offizielle Domain für wirtschaftliche Aktivitäten, wie es etwa .co.uk ist. Die Domain .co.cc gehört einem südkoreanischen Unternehmen, das als sogenannter 'Freehost' auftritt. Es bietet an, gegen Bezahlung beliebige Subdomains einzurichten und zu hosten. Diese werden in großem Umfang von Kriminellen zur Verbreitung von Spam und Schadsoftware sowie zum Phishing benutzt.
Laut einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) der Anti-Phishing Working Group (APWG) von April 2011 nahmen Websites mit einer .co.cc-Subdomain im vergangenen Jahr einen Spitzenplatz bei den registrierten Phishing-Angriffen ein. Allein im Dezember 2010 wurden von dort fast 1200 Phishing-Angriffe registriert.



