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Home of Hardware: Cancom trennt sich von Onlineshop HOH

Cancom hat den Onlinehändler Home of Hardware (HOH) wieder verkauft. Damit trennt sich das Systemhaus von seinem im Dezember 2008 zugekauften Etail-Geschäft.
/ Christian Klaß
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Cancom verkaufte HOH Home of Hardware weiter. (Bild: HOH Home of Hardware)
Cancom verkaufte HOH Home of Hardware weiter. Bild: HOH Home of Hardware

Die Cancom AG(öffnet im neuen Fenster) hat ihre HOH-Geschäftsanteile für 3 Millionen Euro veräußert. Im Dezember 2008 hatte Cancom insgesamt 75 Prozent der HOH Home of Hardware GmbH(öffnet im neuen Fenster) erworben. Den Käufer nannte Cancom nicht, CRN zufolge(öffnet im neuen Fenster) gibt es Gerüchte, dass es sich um ein Unternehmen aus Frankfurt handle.

Cancom will sich künftig wieder auf das laut offizieller Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) "margenstärkere B2B-Geschäft konzentrieren und mittelfristig eine fünfprozentige EBITDA-Rendite erzielen" . Cancom ist ein Anbieter von Komplettlösungen für IT-Architektur, Integration, Consulting und Services.

"Der Umsatzanteil der HOH am Konzernumsatz in Höhe von 550 Millionen Euro betrug 2010 rund 61 Millionen Euro. Wesentliche Auswirkungen auf das operative Konzernergebnis ergeben sich mit dem Verkauf nicht" , so Cancom.

Mit dem Zukauf hatte Cancom offenbar kein gutes Händchen. Nach der Übergabe distanzierte sich HOH nach CRN-Einschätzung von der ehemals aggressiven Preis- und Wachstumsstrategie und büßte damit bei den Kunden an Attraktivität ein. Echte Synergieeffekte seien zudem nicht erkennbar gewesen.


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