Heimroboter

Corpora testet Open-Source-Roboter Qbo

Qbo ist ein kleiner rollender Roboter, den das spanische Unternehmen The Corpora entwickelt hat. Er ist einerseits als Testfeld für Open-Source-Systeme und andererseits als Roboter für daheim gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Qbo, der Open-Source-Roboter für daheim
Qbo, der Open-Source-Roboter für daheim (Bild: The Copora/Golem.de)

Das spanische Unternehmen The Corpora testet ausgiebig seinen Roboter Qbo. Qbo ist konzipiert als Roboter für zu Hause und ist komplett Open Source.

Inhalt:
  1. Heimroboter: Corpora testet Open-Source-Roboter Qbo
  2. Geblendet von der Sonne

Der Roboter, dessen Konzept Entwickler Francisco Paz im vergangenen Jahr vorgestellt hatte, besteht aus etwa 40 Kunststoffteilen, die in Taiwan gefertigt werden. Zusammengesetzt wurde er dann vor Ort in Spanien. Paz verwendet in seinem Roboter nur quelloffene Software. Er will an Qbo alle Open-Source-Systeme von Maschinensehen, Spracherkennung und -synthese ausprobieren. Unter anderem kommt das vom US-Unternehmen Willow Garage entwickelte Robot Operating System (ROS) zum Einsatz.

Zu dicht aufgefahren

Die ersten Versuche mit Testpersonen, die nicht zum Entwicklerteam gehörten, seien vielversprechend verlaufen, schreibt Paz in seinem Blog. Der Roboter habe wie erwartet mit den Besuchern autonom interagiert, wenn auch nicht ganz fehlerlos. So zeigte sich ein Fehler in der Programmierung bei der Entfernungsabschätzung: Qbo ist darauf trainiert, zu allen Menschen den gleichen Abstand einzuhalten. Bei der Auswertung der Logfiles zeigte sich jedoch, dass er zu größeren Menschen weniger Abstand gehalten hat als zu kleineren.

Tatsächlich hielt Qbo zu allen Besuchern die gleiche Entfernung ein. Er orientiert sich dabei aber an den Gesichtern. Das Gesicht eines größeren Menschen befindet sich aber weiter oben als das eines kleineren. Also muss Qbo jenem näher sein, um den vorgegebenen Abstand zu wahren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Geblendet von der Sonne 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
11 gute Gründe gegen den Umstieg auf Windows 11

Microsoft hat mit Windows 11 ein besseres Windows versprochen. Momentan fehlt aber viel und Funktionen werden hinter mehr Klicks versteckt.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Microsoft: 11 gute Gründe gegen den Umstieg auf Windows 11
Artikel
  1. Reddit: IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig
    Reddit
    IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig

    Ein anonymer IT-Spezialist will unbemerkt seinen Job vollständig automatisiert haben. Dem Arbeitgeber sei dies seit einem Jahr nicht aufgefallen.

  2. Firmware: Windows 11 startet mit Coreboot
    Firmware
    Windows 11 startet mit Coreboot

    Einem Microsoft-Entwickler ist es nun aber gelungen, Windows 11 auf komplett freier Firmware zu starten.

  3. Telenot-Schließanlage: Schwacher Zufall sorgt für offene Türen
    Telenot-Schließanlage
    Schwacher Zufall sorgt für offene Türen

    Ein Alarmanlagen- und Schließsystem erstellte Zufallszahlen mit einer dafür nicht geeigneten C-Funktion.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 Digital Edition inkl. 2 Dualsense • RTX 3080 12GB bei Mindfactory 1.699€ • Samsung Gaming-Monitore (u.a. G5 32" WQHD 144Hz Curved 299€) • MindStar (u.a. GTX 1660 6GB 499€) • Sony Fernseher & Kopfhörer • Samsung Galaxy A52 128GB 299€ • CyberGhost VPN 1,89€/Monat [Werbung]
    •  /