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Geständnis

Früherer Flextronics-Manager hat iPad-Geheimnisse verraten

Ein ranghoher Manager von Flextronics hat den möglichen Starttermin des ersten iPads und Details über das verbaute Kameramodul an Börsenspekulanten verraten. Walter Shimoon hofft durch sein Geständnis auf eine mildere Strafe.

Artikel veröffentlicht am ,
Flextronics-Sitz in Singapur
Flextronics-Sitz in Singapur (Bild: Reuters/Thomas White)

Ein früherer Manager des Apple-Auftragsherstellers und Zulieferers Flextronics hat gestanden, Firmengeheimnisse über das iPad an Börsenspekulanten verkauft zu haben. Das teilte ein Bundesstaatsanwalt in New York mit, der wegen Insiderhandel ermittelt.

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Walter Shimoon, ehemals Senior Director für Business Development bei Flextronics, war im Dezember 2010 verhaftet worden. Gegen zwei weitere Manager und James Fleishman, einen Exmitarbeiter des kalifornischen Unternehmens Primary Global Research, wird ermittelt, berichtet die britische Financial Times. Primary Global Research bringt Finanzmanager mit Branchenexperten zusammen. Das Insidernetzwerk wurde im vergangenen Herbst aufgedeckt.

Shimoon bekannte sich der Verschwörung und des Betruges mit Wertpapieren schuldig. Er lieferte Informationen über die Beteiligten, weil ihm eine mildere Strafe in Aussicht gestellt wurde. Ein Urteil gegen Shimoon wird im Juli 2013 erwartet.

Shimoon soll auch Informationen an John Kinnucan, den Chef von Broadband Research, weitergegeben haben. Kinnucan hat eine Zusammenarbeit mit dem FBI wegen Insiderhandel abgelehnt und bestreitet die Vorwürfe.

Insgesamt wird gegen ein Netzwerk von 14 Unternehmensmanagern, Hedgefondshändlern und Berater ermittelt. Die meisten haben sich schuldig bekannt. Fleishman hat den Anschuldigungen widersprochen.

Laut den Unterlagen der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hatte Shimoon einen Beratervertrag mit Primary Global Research und einem weiteren Unternehmen. Zwischen 2008 und 2010 habe er in Kontakt mit mindestens elf Hedgefonds gestanden, die mit Aktien von Flextronics und Omnivision Technologies, einem Kameramodulzulieferer Apples, handelten.

Shimoon soll 45.000 US-Dollar Honorar erhalten haben. Er habe den möglichen Starttermin des iPads im Dezember 2009 verraten, sein Stundensatz betrug 200 US-Dollar. Steve Jobs präsentierte das iPad am 27. Januar 2010. Der Tabletcomputer war in dem Netzwerk unter dem Codewort K48 bekannt. Nach früheren Angaben der SEC hatte der Insiderhandel ein Volumen von 5,9 Millionen US-Dollar.



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Der Kaiser! 31. Okt 2011

Apple und alle anderen haben schliesslich gut an ihn verdient.

12345678 06. Jul 2011

lächerlich - andere haben damit Millionen gemacht. Der sollte für seine Dummheit noch 10...

IceRa 06. Jul 2011

Sind Beweise da? Stichhaltige Indizien? Ich glaube kaum dass ein Manager aus lauter...


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