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Flugauto

Terrafugia erhält Fahrerlaubnis

Die US-Behörde für Straßensicherheit hat dem US-Unternehmen Terrafugia eine Sondergenehmigung für den Straßenbetrieb des Transition erteilt. Damit ist der Weg für die Auslieferung des Flugautos frei, die sich allerdings um ein Jahr verzögert.

Artikel veröffentlicht am ,
Transition: Fahrlaubnis für das Flugauto
Transition: Fahrlaubnis für das Flugauto (Bild: Terrafugia)

Das US-Unternehmen Terrafugia hat eine Sondergenehmigung von der US-Straßensicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) für das Flugauto Transition erhalten. Mit dieser Genehmigung ist sichergestellt, dass Terrafugia Transition ausliefern kann.

Fenster und Reifen

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Die Sondergenehmigung der NHTSA bezieht sich auf die Ausstattung des Flugautos. So hat das Flugauto besondere Reifen, deren Nutzung genehmigt werden musste. Außerdem sind dessen Fensterscheiben nicht wie bei Autos üblich aus Glas, sondern aus einem Kunststoff, da dieser leichter ist als Glas. Terrafugia musste Gewicht sparen, um sicherzustellen, dass Transition in die Klasse der sogenannten Light Sport Aircrafts fällt.

Die Genehmigung der US-Flugbehörde Federal Aviation Administration hat Terrafugia bereits im Sommer vergangenen Jahres erhalten. Damit sei der Weg frei für die Auslieferung des Flugautos. Die hat Terrafugia allerdings um ein Jahr verschoben. War ursprünglich geplant, Transition Ende 2011 auszuliefern, nennt das Unternehmen jetzt Ende 2012 als Termin.

Straßenfähiges Flugzeug

Terrafugia, eine Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology, bezeichnet Transition als Roadable Aircraft, etwa straßenfähiges Flugzeug. Werden die Tragflächen eingeklappt, ist Transition ein zweisitziger, etwas unförmiger Kleinwagen: Die Fahrgastzelle ähnelt von der Form her eher einem Sportflugzeug als einem Auto. Die außen angebrachten Vorderräder, die nicht in der Karosserie verschwinden, verstärken den Eindruck ebenso wie der Doppelrumpf mit den beiden Heckleitwerken.

In den beiden Rümpfen befinden sich die Hinterräder, die das Auto auf der Straße antreiben. Im Automodus ist Transition etwa 6 Meter lang, 2,3 Meter breit und 2 Meter hoch und soll laut Hersteller mit diesen Maßen noch in eine herkömmliche Garage passen.

Umbau in 30 Sekunden

Für den Flugbetrieb werden die beiden Tragflächen, die eine Spannweite von 8 Metern haben, ausgeklappt. In knapp 30 Sekunden wird aus dem Auto ein Flugzeug, das, angetrieben von einem Propeller, der an der Rückseite der Kabine sitzt, starten kann. Die Höchstgeschwindigkeit in der Luft soll bei 185 km/h liegen, die Reisegeschwindigkeit bei 172 km/h. Gestartet wird allerdings auf einem Flugplatz. Ein Start auf einer öffentlichen Straße ist nicht erlaubt.

Um den Transition über und durch die Luft bewegen zu können, braucht der Nutzer sowohl einen Führerschein als auch einen Flugschein für Sportpiloten. Käufer bekommen zudem vom Hersteller ein Training auf dem Flugauto. Das soll etwa 200.000 US-Dollar kosten und kann bereits vorbestellt werden.



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r0113 11. Jul 2011

Um hier nicht nur unkonstruktive Kommentare abzulassen. @Thread-Anzeige: Ich stimme dir...

Turd 07. Jul 2011

In Brazilien schon gang und gäbe damit die Netzhäute der Reichen ja nicht mit dem Anblick...

bobb 06. Jul 2011

wenn ich mal klären darf: ihr seid nicht die zielgruppe! vom preis her ist die kiste mit...

DrPaua 06. Jul 2011

Jo, Ford hatte afaik das erste vom Fließband

7hyrael 06. Jul 2011

In den USA wird es vermutlich sogar weniger sinnvoll sein, da du dort viel größere...


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