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Lions digitale Verfügbarkeit und Fazit

Mac OS X 10.7 alias Lion gibt es nur noch digital als Download über den Mac App Store für rund 24 Euro. Zumindest gilt das für Anwender von Snow Leopard, das in der Version 10.6.8 grundlegend installiert sein muss. Bei neuen Macs wird Apple vermutlich Datenträger beilegen, sei es in Form einer DVD oder als USB-Sticks für Macs ohne optische Laufwerke. Im Geschäft wird der Anwender aber keine DVD entdecken können. Im August 2011 will Apple Lion auch auf einem USB-Stick anbieten. Dieser wird mit rund 60 Euro aber deutlich teurer als die App-Store-Variante sein.

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Die Installation dauerte in unseren Tests auf insgesamt vier Rechnern jeweils rund eine halbe Stunde. Der Anwender braucht häufig mehr Zeit, das Paket herunterzuladen. Nach dem Herunterladen des Lion-Pakets empfiehlt es sich, die Installationsdatei noch einmal extern zu sichern. Im Falle des Mac Minis waren nach der Installation mehr als 5 GByte Speicher freigeworden.

Von uns ungetestet ist eine Anleitung, wie ein Datenträger mit Lion erstellt werden kann. Vor allem bei der Installation auf mehreren Macs ist das interessant.

Lion wird auch als Server angeboten. Wer will, der kann seine Installation mit einer Extralizenz umwandeln. Im Mac App Store kostet Lion Server, den wir nicht getestet haben, rund 40 Euro.

Fazit

Lion ist im Unterschied zu Snow Leopard ein sehr radikaler Umbau des Betriebssystems. Angefangen beim Scrollverhalten über die Vollbildanwendungen bis hin zu der Art, wie zwischen Anwendungen umgeschaltet wird, hat sich aus Nutzersicht enorm viel verändert. Ohne Umdenken kann der Nutzer nicht von den Neuerungen profitieren. Mac OS X macht es Umsteigern aber leicht, die Neuerungen zu verinnerlichen. In den ersten Stunden fühlt sich Lion wie ein anderes Betriebssystem an und etwas Überwindung ist nötig. Wer sich damit schwertut, kann glücklicherweise viele Neuerungen auch einfach abschalten, verliert dabei aber auch ein wenig an neu gewonnener Produktivität.

Vor der Installation ist ein Blick in die 250 Änderungen, die mit Lion einhergehen, ratsam. So kann jeder selbst entscheiden, ob er sofort aktualisieren will oder vielleicht lieber etwas wartet.

Grobe Stabilitätsprobleme konnten wir auf unseren beiden Macs nicht feststellen. Einzig Safari fiel, verglichen mit Snow Leopard, negativ auf. Hier muss der Anwender gegebenenfalls einige seiner Erweiterungen deaktivieren.

Mac-OS-Neulinge, die vorher nur ein iOS-Gerät hatten, werden sich unter Lion schnell heimisch fühlen. Nur beim Scrollen müssen auch diese Anwender umlernen, wenn sie Windows-Erfahrung haben. Langjährige Benutzer sollten lieber erst prüfen, ob ihre Programme überhaupt Lion-kompatibel sind. Diese Nutzergruppe wird Lion vermutlich so weit umkonfigurieren, dass das Verhalten eher alten Mac-OS-Versionen entspricht.

Nachtrag vom 20. Juli 2011, 21:15 Uhr:

iTunes ist mittlerweile in der Version 10.4 erschienen, die als 64-Bit-Software ausgeführt wird. Der Artikel wurde entsprechend angepasst.

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iGod 21. Mai 2012

Hallo liebe Forengemeinde, Habe mich hier ein wenig durch die Beiträge gelesen und wollte...

primuspilus 05. Aug 2011

http://www.omgubuntu.co.uk/2011/07/reverse-natural-scrolling-ubuntu-os-lion/ Oder man...

Anonymer Nutzer 04. Aug 2011

Hat Windows das nicht schon seit Version 3.1, dass man die Fenster überall am Rahmen...

schipplock 27. Jul 2011

nein, snow leopard, also das aktuellste os x vor Lion, konnte das nicht und es hat mich...

Schnarchnase 27. Jul 2011

Funktioniert bei den Anmeldeobjekten jetzt endlich das Ausblenden der Finder-Fenster von...


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