• IT-Karriere:
  • Services:

Entlarvend

Brille erkennt Stimmung

Zwei Wissenschaftlerinnen aus den USA und Großbritannien haben eine Brille entwickelt, die die Stimmung einer Person erkennt. Sie lässt den Träger wissen, ob er im Gespräch sein Gegenüber langweilt.

Artikel veröffentlicht am ,
Zustimmung, Langeweile oder Interesse: Eine Software kann Gesichtsausdrücke erkennen.
Zustimmung, Langeweile oder Interesse: Eine Software kann Gesichtsausdrücke erkennen. (Bild: Jim Dyson/Getty Images)

Hört mir mein Gesprächspartner zu? Ist er aufmerksam, abgelenkt oder gar gelangweilt? Rosalind Picard braucht nur ihre Brille aufzusetzen und weiß es. Die Wissenschaftlerin vom Media Lab des Massachussetts Institute of Technology hat eine Brille entwickelt, die Stimmungen erkennt, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Rotes oder grünes Licht

Stellenmarkt
  1. FREICON GmbH & Co. KG, Bremen
  2. Nextron Systems GmbH, Dietzenbach bei Frankfurt am Main

In die Brille integriert ist eine Kamera, die das Gegenüber aufnimmt. Die Bilder werden an einen kleinen Computer übertragen, auf dem eine Software läuft, die die Mimik des Gesprächspartners analysiert. Die Ergebnisse bekommt der Träger über kleine Lautsprecher eingeflüstert. Außerdem leuchtet in der Brille je nach der Stimmung des Gegenübers ein rotes oder ein grünes Licht auf.

Die Kamera verfolgt 24 spezielle Punkte im Gesicht. Die Software analysiert dann, wie sich diese Punkte verändern, welche Mikromimik sie zeigen, wie oft ein bestimmter Ausdruck erscheint und wie lange er bestehen bleibt. Diese Daten werden dann mit einer Datenbank von Gesichtsausdrücken verglichen und so erkennt das System, welcher Stimmung der Beobachtete gerade ist.

Sechs Grundausdrücke

Die Basis für das System stammt von der britischen Wissenschaftlerin Rana el Kaliouby und ihrem Kollegen Simon Baron-Cohen von der Universität in Cambridge. Die beiden haben vor einigen Jahren Gesichtsausdrücke analysiert und sechs Grundformen festgemacht: Denken, Konzentration, Interesse, Verwirrung, Zustimmung und Ablehnung.

Auf dieser Basis hat Picard zusammen mit el Kaliouby die Analysesoftware entwickelt. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass Menschen nicht sehr gut darin sind, Gesichtsausdrücke zu erkennen: Eine normaler Mensch interpretiert im Schnitt nur gut die Hälfte (54 Prozent) der Ausdrücke auf dem Gesicht seines Gegenübers. Die Software ist mit 64 Prozent immerhin etwas besser. Über ihr gemeinsames Unternehmen Affectiva vermarkten die beiden Wissenschaftlerinnen ihre Software.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sandisk Extreme 256GB SDXC für 54,99€, Western Digital 10 TB Elements Desktop externe...
  2. 399,99€
  3. 1.149 (mit Rabattcode "POWERSUMMER20" - Bestpreis!)
  4. (aktuell u. a. LG 65SM82007LA NanoCell für 681,38€, Acer Chromebook 15 für 359,21€, DELL S...

jessipi 05. Jul 2011

Wenn demnächst nur noch Brillenträger das OK von Dieter Bohlen bekommen, dann wisst ihr...

Thread-Anzeige 05. Jul 2011

Direct Feedback wäre ein Uni-Projekt gewesen. Da konnte man mit Handies per Bluetooth auf...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal - Test

Doom Eternal ist in den richtigen Momenten wieder eine sehr spaßige Ballerorgie, wird aber an einigen Stellen durch Hüpfpassagen ausgebremst.

Doom Eternal - Test Video aufrufen
KI-Startup: Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence
KI-Startup
Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence

Der CDU-Politiker Amthor fungierte als Lobbyist für das KI-Startup Augustus Intelligence. Warum sich die Regierung mit der Firma traf, ist weiter unklar.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Texterkennung OpenAIs API beantwortet "Warum ist Brot so fluffig?"
  2. Cornonavirus Instagram macht Datensatz für Maskenerkennung ungültig
  3. KI Software erfindet Wörter und passende Definitionen dazu

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


    Ultima 6 - The False Prophet: Als Britannia Farbe bekannte
    Ultima 6 - The False Prophet
    Als Britannia Farbe bekannte

    Zum 30. Geburtstag von Ultima 6 habe ich den Rollenspielklassiker wieder gespielt - und war überrascht, wie anders ich das Spiel heutzutage wahrnehme.
    Ein Erfahrungsbericht von Andreas Altenheimer

    1. Pathfinder 2 angespielt Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
    2. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
    3. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

      •  /