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Go Daddy für 2,25 Milliarden US-Dollar verkauft

Der weltgrößte Domainregistrar Go Daddy hat neue Besitzer. Sie wollen den Konzern in eine weltweite Expansion und Übernahme führen.

Artikel veröffentlicht am ,
Rennsport-Sponsoring von GoDaddy
Rennsport-Sponsoring von GoDaddy (Bild: John Harrelson/Getty Images for Nascar)

Go Daddy ist von den Finanzinvestoren KKR & Co., Silver Lake Partners und Technology Crossover Ventures übernommen worden. Das gab der weltgrößte Domainregistrar The Go Daddy Group bekannt. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

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Das Wall Street Journal hat aus informierten Kreisen erfahren, dass für den Domainregistrar und Webhoster ein Preis von 2,25 Milliarden US-Dollar erzielt wurde. Etwa die Hälfte des Kaufpreises sind Schuldübernahmen. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet über diesen Betrag.

"Wir begründen eine Partnerschaft mit KKR, Silver Lake und TCV wegen ihrer technologischen Expertise und ihrer Kenntnis von webbasierten Unternehmen", sagte Bob Parsons, Chef des Privatunternehmens. Parsons bleibt größter Einzelaktionär und führt Go Daddy erst einmal weiter. Die Finanzinvestoren übernehmen aber die Kontrollmehrheit. Später ist es möglich, dass Parsons sich auf den Aufsichtsratsvorsitz zurückzieht, hat das Wall Street Journal erfahren.

Die neuen Eigner werden eine Auslandsexpansion und Übernahmen für Go Daddy finanzieren, sagte Parsons. "Ich bin nur ein Mann, ich kann das Unternehmen nur bis zu einem gewissen Punkt bringen", erklärte er. "Da wir die meiste Zeit damit verbringen, den Laden am Laufen zu halten, können wir nicht überall sein und sehen nicht die Möglichkeiten für Akquisitionen und haben auch nicht die Mittel dazu. Man braucht einen Freund, der dich in so was einführt."

Parsons hat das Unternehmen 1997 gegründet. Go Daddy beschäftigt mehr als 3.000 Menschen. Wegen verschärfter Regelungen bei der Registrierung chinesischer Top Level Domains hatte das Unternehmen im März 2010 angekündigt, sich aus dem Bereich zurückzuziehen.

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