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Entwicklerkit: Intel bringt SDK für OpenCL 1.1 nur auf CPUs

Mit Version 1.1 hat Intel die erste frei verfügbare Ausgabe seines Entwicklerkits für OpenCL freigegeben. Das SDK ist jedoch vorerst nur auf Intels CPU-Kerne ausgelegt, Unterstützung für GPUs enthält es nicht.
/ Nico Ernst
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Eine dieser CPUs ist Voraussetzung für das OpenCL-SDK (Bild: Intel)
Eine dieser CPUs ist Voraussetzung für das OpenCL-SDK Bild: Intel

Intel hat sein OpenCL-SDK 1.1(öffnet im neuen Fenster) zum freien Download zur Verfügung gestellt. Das Entwicklerpaket läuft unter Windows 7 und Vista in den 32- und 64-Bit-Versionen oder den 64-Bit-Ausgaben von Red Hats RHEL 6 und Suses SLES11.

Voraussetzung für den Betrieb ist laut Intels Release Notes(öffnet im neuen Fenster) ein Prozessor mit der Befehlssatzerweiterung SSE 4.1, also mindestens ein Core 2 Duo mit Penryn-Kern . AMDs aktuelle Prozessoren werden damit nicht unterstützt, weil sie SSE 4.1 nicht beherrschen . Intels aktuelle Sandy-Bridge-Architektur und deren AVX-Erweiterungen lassen sich mit dem SDK natürlich nutzen.

Allgemein ist das Paket auf CPU-Kerne auslegt, nicht wie die meisten anderen OpenCL-Implementationen auf GPUs. Die dafür nötigen Funktionen will Intel offenbar erst mit der allgemeinen Verfügbarkeit seiner MIC-Architektur alias Larrabee auch für OpenCL nachrüsten. Bisher sind die MIC-Karten nur für Entwickler nach Unterzeichnung einer Verschwiegenheitsvereinbarung (NDA) bei Intel erhältlich.


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