• IT-Karriere:
  • Services:

GPU-Codenamen

AMD will nach Tahiti

Aus einer Vorabversion des Catalyst 11.7 gehen die Codenamen von AMDs nächsten Grafikkarten hervor. Diese sollen auf einer neuen Architektur der Rechenwerke basieren, die der Chiphersteller als "graphics core next" bezeichnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Radeon-Logo
Das Radeon-Logo (Bild: AMD)

3DCenter hat in den neuen Grafiktreibern von AMD die Codenamen künftiger GPUs gefunden: New Zealand, Tahiti, Thames und Lombok heißen sie. Den Namen nach dürfte es sich um die Serie "Southern Islands" handeln, die der aktuellen Radeon-6000-Serie, Codename "Northern Islands", folgt. Tahiti soll dabei die Highend-GPU werden, die die Radeon HD 6970 und 6950 ablöst. Zwei dieser Chips bilden, wie bei AMD üblich, die Dual-GPU-Karte. Codename für diese leicht abgewandelte GPU: New Zealand.

Stellenmarkt
  1. Wissner Gesellschaft für Maschinenbau mbH, Göttingen
  2. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, München

Unsicher sind die Quellen noch bei Thames. Dabei könnte es sich um eine Mobil-GPU der Einstiegs- oder Mittelklasse handeln. Gleich vier Varianten soll es von Lombok geben, über die noch nichts bekannt ist. Die Vielzahl der Versionen, die in den Treibern mit Kürzeln wie Pro, XT, XL/GL verzeichnet sind, deuten aber auf eine GPU der Mittel- bis Oberklasse hin. Derartige GPUs erscheinen in der Regel in besonders vielen Varianten mit unterschiedlich vielen Rechenwerken und diversen Taktfrequenzen und Speicherbestückungen.

Statt der Aufteilung in besonders viele Rechenwerke, zuletzt als VLIW4 oder 4D-Shader bezeichnet, will AMD mit der Southern-Islands-Serie auf eine komplett andere Architektur setzen. Als "graphics core next" (GCN) werden dabei weniger, aber universeller programmierbare Kerne, bezeichnet.

Bisher konnten die bis zu 1.536 einzelnen Rechenwerke nicht unabhängig arbeiten, sondern mussten in Gruppen zu SIMD- und MIMD-Einheiten zusammengefasst werden. Das bringt für Grafikberechnungen viel Tempo, ist bei Universal-Code für GPU-Computing aber hinderlich. Mit GCN setzt AMD auf weniger Kerne, die aber auch einzeln arbeiten können.

Wann die neuen GPUs erscheinen, ist noch unsicher. Sie sollen schließlich die ersten 28-Nanometer-Chips vom Hersteller TSMC werden. Nach AMDs letzten offiziellen Ankündigungen soll es noch 2011 soweit sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249€ (Vergleichspreis 277,99€)

Folgen Sie uns
       


TES Morrowind (2002) - Golem retro_

Eine gigantische Spielwelt umgeben von Pixelshader-Wasser: The Elder Scrolls 3 Morrowind gilt bis heute als bester Teil der Serie. Trotz sperriger Bedienung war Morrowind dank der dichten Atmosphäre, der spielerischen Freiheit und der exzellenten Grafik ein RPG-Meilenstein.

TES Morrowind (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Homeschooling-Report: Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen
Homeschooling-Report
Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

Lösungen von Open Source bis kommerzielle Lernsoftware, HPI-Cloud und Lernraum setzen Schulen derzeit um, um ihre Schüler mit Aufgaben zu versorgen - und das praktisch aus dem Stand. Wie läuft's?
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Kinder und Technik Elfjährige CEO will eine Milliarde Kinder das Coden lehren
  2. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  3. Mädchen und IT Fehler im System

Raumfahrt: Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder
Raumfahrt
Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder

Golem.de geht auf Zeitreise, nachdem der Satellit LES-5 aus den Zeiten des Vietnamkriegs wieder Funksignale aus dem All sendet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Internetnutzung Russische Rakete bringt 34 Oneweb-Satelliten ins All
  2. SpaceMobile Vodafone investiert in Satellitennetz für LTE und 5G
  3. Vernetzes Fahren Autokonzern Geely baut Satelliten für eigene Konstellation

Microsoft Teams im Alltag: Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten
Microsoft Teams im Alltag
Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten

Wir verwenden Microsofts Chat-Dienst Teams seit vielen Monaten in der Redaktion. Im Alltag zeigen sich so viele Probleme, dass es eigentlich eine Belohnung für alle geben müsste, die das Produkt verwenden.
Von Ingo Pakalski

  1. Coronavirus Microsoft muss einige Azure-Dienste und Teams einschränken
  2. Microsoft Investition in Entwickler von Gesichtserkennung soll enden
  3. Adobe-Fontbibliothek Font-Sicherheitslücke in Windows ohne Fix

    •  /