Abo
  • IT-Karriere:

Gestensteuerung

Klatschen heißt Landen

Die Flugroboter der ETH Zürich werden per Hand gesteuert - allerdings nicht mit der Hand an einer Fernsteuerung. Eine Kinect wertet die Gesten des Nutzers aus und setzt sie in Kommandos zum Start, zur Landung und sogar zu einem Überschlag um.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Flugroboter folgt den Gesten des Nutzers
Der Flugroboter folgt den Gesten des Nutzers (Bild: ETH Zürich/ Golem.de)

Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETH) haben sich ein neues Steuerungssystem für ihre Flugroboter (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) ausgedacht: Sie lenken die Quadrocopter mit Gesten.

Inhalt:
  1. Gestensteuerung: Klatschen heißt Landen
  2. Robotertennis in der Arena der fliegenden Maschinen

Möglich wird die Gestensteuerung durch Microsofts Kinect sowie weitere Kameras unter der Decke. Die Kinect erkennt die Gesten des Nutzers und setzt sie in Steuerbefehle für den Flugroboter um. Sie ist mit Markern ausgestattet, damit die Kameras unter der Decke die Position des Nutzers in Relation zu der Kinect erkennen können.

Flugverbotszone um den Nutzer

Zeigt der Nutzer mit der rechten Hand auf den Roboter, dann signalisiert er ihm damit, dass er abheben soll. Anschließend weist er ihn mit der rechten Hand an, ob er steigen oder Kurven fliegen soll. Lässt er die Hand sinken, verharrt das UAV an seiner Position. Hebt der Nutzer die linke Hand, macht der Roboter einen Überschlag. Klatscht der Nutzer in die Hände, dann landet der Roboter. Damit es zu keinem Unfall kommt, ist der Nutzer durch eine Flugverbotszone geschützt, in die der Quadrocopter nicht hineinfliegt.

Bisher setzten die Züricher Wissenschaftler ein Zauberstab genanntes Geräte ein, um den Roboter zu dirigieren. Der Zauberstab ist ein dreieckiges Drahtgestell mit einem Griff, an dessen drei Ecken je eine weiße Kugel sitzt. Sie dienen als Marker, anhand derer der Roboter die Gesten erkennt. Die Kinect macht den Zauberstab, der ein wenig aussieht wie ein Kleiderbügel mit Kugeln, überflüssig.

Eigene Steuerelektronik

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. ENERCON GmbH, Bremen, Aurich, Magdeburg, Mannheim, Kiel, Mainz, Rostock, Hof, Soest

Die Quadrocopter basieren auf den Humming Birds, die von dem Unternehmen Ascending Technologies in Krailling bei München hergestellt werden. Ein Quadrocopter besteht aus einem kreuzförmigen Rahmen und wird von vier Rotoren angetrieben.

Ein solches UAV fliegt bis zu 50 km/h schnell und kann rund 20 Minuten in der Luft bleiben. Zur Datenverarbeitung steht ein ARM7-Prozessor zur Verfügung. Die ETH-Forscher haben die UAVs jedoch stark modifiziert. Unter anderem haben sie sie mit einer selbstentwickelten Steuerelektronik ausgestattet, die den UAVs mehr Agilität verleiht.

Robotertennis in der Arena der fliegenden Maschinen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 189€
  2. 319€/429€
  3. (u. a. HP Omen X 25 240-Hz-Monitor für 479€ und Apple iPhone 6s Plus 32 GB für 319€ und 128...

Hotohori 04. Jul 2011

in welche Richtungen so alles geforscht wird. Kinect scheint da auch sehr gerne...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint Gameplay

Elitesoldaten auf einer Insel? Dabei kommt zumindest in Ghost Recon Breakpoint kein Urlaub heraus, sondern ein Kampf zwischen zwei letztlich gleich starken Fraktionen - unser Können entscheidet!

Ghost Recon Breakpoint Gameplay Video aufrufen
Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
Galaxy Fold im Hands on
Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
  2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
  3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

    •  /