Elektronischer Stift:Livescribe stellt Entwicklerprogramm ein
Die kalifornische Firma Livescribe hat das Entwicklerprogramm für den elektronischen Stift Livescribe überraschend eingestellt. Der Stift kann handschriftliche Notizen und Sprachaufzeichnungen in digitale Dateien umwandeln.
Mit Hilfe des Entwicklerpakets konnten eigene Anwendungen für den elektronischen Stift geschrieben und über den Appstore von Livescribe zum Download angeboten und verkauft werden.
Das Entwicklerprogramm hat das, das Unternehmen hinter dem elektronischen Stift Livescribe steht, nun eingestellt. Das SDK werde nicht mehr angeboten und die Entwicklerwebseiten abgeschaltet, heißt es. Bereits im Appstore erhältliche Anwendungen bleiben weiterhin verfügbar - ob sie aber mit künftigen Firmwareversionen der Stifte noch funktionieren, garantiert der Hersteller nicht. Bis zum 22. Juli 2011 will der Hersteller allerdings neue Anwendungen von Altentwicklern in seinem Appstore veröffentlichen.
Bild 1/30: Alte Kugelschreiber haben mit dem Echo Smartpen ausgedient.
Bild 2/30: Alte Kugelschreiber haben mit dem Echo Smartpen ausgedient. (Bild: Golem.de)
Bild 3/30: Echo Smartpen mit Schutzkappe und Ersatzmine.
Bild 4/30: Echo Smartpen mit Schutzkappe und Ersatzmine. (Bild: Golem.de)
Bild 5/30: 8 GByte hat der in Deutschland vertriebene Echo. Ein 4-GByte-Modell gibt es zur Zeit in Deutschland nicht.
Bild 6/30: 8 GByte hat der in Deutschland vertriebene Echo Smartpen. (Bild: Golem.de)
Bild 7/30: Angeschlossen wird der Stift per USB.
Bild 8/30: Angeschlossen wird der Stift per USB. (Bild: Golem.de)
Bild 9/30: OLED-Anzeige des Echo
Bild 10/30: OLED-Anzeige des Echo (Bild: Golem.de)
Bild 11/30: Die Kurzanleitung ist zugleich die Konfiguration. Hier kann beispielsweise zwischen Rechts- und Linkshänderhaltung gewechselt werden.
Bild 12/30: Die Kurzanleitung ist zugleich die Konfiguration. (Bild: Golem.de)
Bild 13/30: Der Stift braucht Spezialpapier, ...
Bild 14/30: Der Stift benötigt Spezialpapier. (Bild: Golem.de)
Bild 15/30: ... auf dem Navigationselemente aufgedruckt sind.
Bild 16/30: Auf dem Spezialpapier von Lightscribe sind auch Navigationselemente aufgedruckt. (Bild: Golem.de)
Bild 17/30: Nach einiger Navigation sieht das Blatt etwas anders aus.
Bild 18/30: Die Navigationsarbeit verzehrt das Spezialpapier. (Bild: Golem.de)
Bild 19/30: Weitere Spezialtasten
Bild 20/30: Weitere Spezialtasten für Lightscribe (Bild: Golem.de)
Bild 21/30: Vorne ist eine Kamera eingebaut. Sie erkennt das Geschriebene.
Bild 22/30: Vorne ist eine Kamera eingebaut. Sie erkennt den geschriebenen Text. (Bild: Golem.de)
Bild 23/30: Kopfhörer können angeschlossen werden.
Bild 24/30: An den Smartpen lassen sich Kopfhörer anschließen. (Bild: Golem.de)
Bild 25/30: Livescribe-Software unter Mac OS X. Zu sehen sind installierte Apps.
Bild 26/30: Livescribe-Software unter Mac OS X (Bild: Livescribe)
Bild 27/30: Abspielen von Notizen. Den Stiftbewegungen kann der Nutzer folgen und gleichzeitig den aufgezeichneten Ton anhören.
Bild 28/30: Abspielen von Notizen. Der Nutzer kann den Stiftbewegungen parallel zur Tonaufnahme folgen. (Bild: Livescribe)
Bild 29/30: Der Beta-Appstore ist nur eine eingebettete Webseite. Mit gefälschter US-Adresse konnten wir den Store von Deutschland aus trotzdem benutzen.
Bild 30/30: Appstore von Livescribe (Bild: Livescribe)
Im Appstore von Livescribe befinden sich über 60 Anwendungen, mit denen sich der Funktionsumfang erweitern lässt - etwa um Rechtschreibprüfungen, Wörterbücher, Sprachübersetzungstools oder einfache Spiele.
Die Stifte von Livescribe nehmen mit einer kleinen Infrarotkamera auf, was ihre Nutzer in spezielle Notizbücher schreiben und zeichnen. Außerdem können über ein integriertes Mikrofon auch Töne mitgeschnitten werden. Nach der Aufzeichnung kann der Nutzer nur auf eine Textpassage klicken und bekommt den Ton abgespielt, der zum Zeitpunkt des Schreibens oder Zeichnens zu hören war.
Künftig will Livescribe seine Stifte stärker mit Clouddiensten zusammenbringen. Ein erster Schritt dazu ist Livescribe Connect(öffnet im neuen Fenster) . Damit können Notizen und Tonmitschnitte auf Google Docs, Facebook oder Evernote veröffentlicht oder per E-Mail verschickt werden.