Flashmob

Innenminister wollen gegen Facebook-Partys vorgehen

Mehrere Innenminister wollen künftig strenger gegen Facebook-Partys vorgehen. Sollte ein Flashmob-Fest die öffentliche Sicherheit gefährden, sollen die Behörden die Party im Vorfeld verbieten können.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Giant-Aperitif-Party in Paris wurde über Facebook organisiert
Die Giant-Aperitif-Party in Paris wurde über Facebook organisiert (Bild: John Schults / Reuters)

Mehrere Innenminister wollen rigoroser gegen sogenannte Facebook-Partys vorgehen. Sollte beispielsweise ein solches Fest die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden, sollen die Behörden es im Vorfeld verbieten können. Das fordert Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann von der CDU in einem Gespräch mit der Welt am Sonntag. Sollte eine Facebook-Party bereits im Gange sein, müsste das Fest mit Platzverweisen aufgelöst werden.

Verursacher sollen zahlen

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Schünemann sprach sich zudem für einen "Internet-Führerschein" an Schulen aus. "Die Jugendlichen wissen doch oft gar nicht, was sie anrichten," sagte er der Zeitung. Die Kommunen sollten außerdem den Eltern entstandene Kosten in Rechnung stellen: "Sie müssen dann für die Schäden und Müllabfuhr aufkommen. Das kann schon mal mehrere tausend Euro kosten."

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) ergänzte: "Gibt es im Vorfeld einer angekündigten Facebook-Party konkrete Hinweise auf eine Gefahr für Teilnehmer oder unbeteiligte Dritte, ist es die Aufgabe einer kommunalen Ordnungsbehörde, die Veranstaltung zu untersagen."

Möglicherweise massive Sicherheitsprobleme

Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnte vor den "massiven Sicherheitsproblemen" einer Facebook-Party. Oft seien die Ziele der Gäste nur Randale und Zerstörung. Auch er verlangt, dass die Verursacher die Kosten eines Polizeieinsatzes zahlen müssten.

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Anfang Juni 2011 hatte eine Hamburger Jugendliche versehentlich über Facebook Tausende zu ihrem 16. Geburtstag eingeladen. Die mehr als 1.500 ungebetenen Gäste randalierten teilweise vor dem Elternhaus. Um das Fest unter Kontrolle zu halten, waren etwa 100 Polizisten angerückt.

Ob die Behörden Verbote ebenfalls über soziale Medien verbreiten wollen, ist nicht bekannt.

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genab.de 04. Jul 2011

das hat Mubarak in Ägypten aus versucht - die Partys gegen seine Regierung zu...

FedoraUser 04. Jul 2011

Ich glaub da geht es eher darum solche Proteste gegen die Regierung wie sie in Ägypten...

spanther 04. Jul 2011

Soooo? :) http://www.motifake.com/image/demotivational-poster/1002/facepalm-facepalm...

Himmerlarschund... 04. Jul 2011

Ach ja... Immer noch mein Lieblingsthread bei Golem :-D



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