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Kino.to

Staatsanwalt will gegen ehemalige Werbepartner ermitteln

Die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen plant auch gegen die ehemaligen Werbepartner von Kino.to vorzugehen. Das Portal soll in den letzten zwölf Monaten einen zweistelligen Millionenbetrag durch Werbung verdient haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Filmangebot bei Kino.to vor der Schließung
Filmangebot bei Kino.to vor der Schließung (Bild: Kino.to)

Laut Informationen des Nachrichtenmagazins Focus will die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen auch gegen ehemalige Werbepartner des Portals Kino.to vorgehen. Nach Berechnungen der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) soll Kino.to im letzten Jahr mindestens 14,6 Millionen Euro durch Werbung verdient haben. "Es wäre tatsächlich das erste Mal, dass Unternehmen, die auf einer illegalen Seite werben, auch strafrechtlich belangt werden," sagte die Sprecherin der GVU, Christine Ehlers, dem Nachrichtenmagazin Focus.

Betreiber droht 15 Jahre Haft

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Neben Urheberrechtsverletzungen soll der ehemalige Betreiber und mutmaßliche Kopf des Portals Kino.to auch wegen Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt werden. Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen, Wolfgang Klein, bestätigte das dem Focus. "Da droht eine empfindliche Freiheitsstrafe", sagte Klein, "mehr als 15 Jahre kann er aber nicht kriegen." Der ehemalige Betreiber soll aus Leipzig stammen.

Laut Justizunterlagen sollen die Betreiber eine "dauerhafte und umfassende Schädigung der Film- und Fernsehwirtschaft" angestrebt haben. Zudem hätten die Betreiber der Portale damit "die öffentliche Ordnung nachhaltig gefährdet". Nach Gerichtsunterlagen umfasste Kino.to zuletzt mehr als eine Million Links auf "geschützte Filmwerke aus Film und Fernsehen". Monatlich sollen "etwa 131.000" neue Links hinzugekommen sein. Nach dem Ermittlungsverfahren will die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen aus der Vielzahl der mutmaßlichen Urheberrechtsverstöße eine größere Anzahl herausgreifen.

Zuletzt wurde behauptet, dass die Gruppe um den mutmaßlichen Gründer und Chef von Kino.to, Dirk B., auch hinter den Portalen movie2k.to und neu.to stecken soll.



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Testdada 05. Jul 2011

Ja, da gebe ich dir recht, die Gerichte werden das schlussendlich entscheiden. Aber ob...

Youssarian 04. Jul 2011

Du behauptest, dass das von Dir der Wikipedia entnommene Zitat eine vollständige...

Testdada 04. Jul 2011

Öhm... nein! http://sciencev1.orf.at/science/news/56105 dazu nur einer von vielen Links...

y.m.m.d. 04. Jul 2011

Und wofür brauch man die DVD's, Hüllen, ...? Effektiv garnicht, nur Verschwendung von...

haary 04. Jul 2011

Ich habe null Bock auf illegale Seiten mit Streams in mieser Qualität und tausenden...


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