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Bankenblockade

Wikileaks will gegen Mastercard und Visa klagen

Erst veröffentlicht Julian Assange eine ebenso bitterböse wie witzige Parodie auf Werbeclips von Mastercard, dann kündigt Wikileaks Klagen gegen das Kreditkartenunternehmen und gegen Visa an. Der Grund: Die Firmen weigern sich seit einem halben Jahr, Spendengelder an die Enthüllungsplattform weiterzuleiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausschnitt Mastercard-Werbeparodie
Ausschnitt Mastercard-Werbeparodie (Bild: Wikileaks)

Die Enthüllungsplattform Wikileaks will gegen die europäischen Niederlassungen von Mastercard und Visa sowie gegen ein Dienstleistungsunternehmen namens Teller rechtlich vorgehen. Wikileaks hatte die Firmen am 9. Juni 2011 aufgefordert, wieder Spendengelder an die Organisation von Julian Assange weiterzuleiten. Weil das nicht geschieht, soll Klage vor einem Gericht in Dänemark eingereicht werden. Zusätzlich will sich Wikileaks bei der EU-Kommission beschweren.

 
Video: Wikileaks Parodie auf Mastercard-Werbung

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Nach Auffassung der Enthüllungsplattform verstoßen Mastercard, Visa und Teller mit ihrer seit dem 7. Dezember 2010 bestehenden Weigerung, Geld an Wikileaks weiterzuleiten, gegen europäisches Wettbewerbsrecht und dänische Handelsgesetze. Nach Angaben von Wikileaks sei Teller zu Zugeständnissen bereit, werde aber von Mastercard und Visa daran gehindert. Die beiden Kreditkartenunternehmen lehnten weiterhin jede Art von Verhandlung ab.

Einen Tag vor der Ankündigung der rechtlichen Schritte hat Julian Assange auf Youtube ein Video veröffentlicht, in dem er Werbeclips von Mastercard parodiert. In dem Kurzfilm heißt es, dass Wikileaks durch die Bankenblockade bislang auf Einnahmen in Höhe von rund 15 Millionen US-Dollar verzichten musste.



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Baron Münchhausen. 04. Jul 2011

Beispiel: http://www.sueddeutsche.de/politik/kreditkartenfirmen-lieber-ku-klux-klan-als...

Baron Münchhausen. 04. Jul 2011

Ich fasse zusammen: 1. Es gibt noch kein Beschluss, dass Wikileaks oder irgendeine...


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