Farmville & Co: Zynga gibt Börsenpläne bekannt

Das auf Socialgames wie Farmville und Cityville spezialisierte Unternehmen Zynga aus San Francisco hat bei der Securities and Exchange Commission (SEC) offiziell einen Antrag auf Zulassung zur Börse(öffnet im neuen Fenster) gestellt. Die Firma will in einer erste Tranche rund eine Milliarde US-Dollar erlösen, was laut New York Times(öffnet im neuen Fenster) eine Gesamtbewertung der Firma von rund 20 Milliarden US-Dollar ergibt – deutlich mehr als die Konkurrenten Electronic Arts und Activision Blizzard zusammen.

Das 2007 von Mark Pincus gegründete Unternehmen mit derzeit rund 2.000 Beschäftigten hat 2010 einen Umsatz von 598 Millionen US-Dollar erzielt und dabei einen Nettogewinn in Höhe von 91 Millionen US-Dollar gemacht. Im ersten Quartal 2011 ist bei Umsätzen von 235 Millionen US-Dollar ein Nettogewinn von 11,8 Millionen US-Dollar übrig geblieben.
Pro Monat steuern angeblich 148 Millionen Spieler aus 166 Ländern eines der vor allem über Facebook vermarkteten Programme von Zynga an. Täglich sollen so zwei Milliarden Spielminuten zusammenkommen, was in 24 Stunden einen Datenstrom von rund 15 Terabyte ergibt.
Federführend bei dem Börsengang sind die Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs. Wann es soweit ist, steht noch nicht fest.



