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Virtualisierung: Virtualbox 4.1 Beta mit neuem Festplatten-Wizard

Eine erste Beta von Virtualbox 4.1 zeigt die bevorstehenden Änderungen in Oracles Virtualisierungssoftware. Dazu zählen ein veränderter Festplatten-Wizard und das vereinfachte Duplizieren von virtuellen Maschinen.
/ Jörg Thoma
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Bild: Oracle

Oracle hat eine erste Beta von Virtualbox 4.1 veröffentlicht. Neu sind aktualisierte Wizards für das Erstellen von virtuellen Festplatten sowie das Duplizieren virtueller Maschinen. Die 64-Bit-Version kann bis zu 1 TByte Arbeitsspeicher verwalten. Über einen UDP-Tunnel können Virtualbox-Instanzen auf verschiedenen Rechnern verbunden werden. Ein neuer WDDM-Treiber für Windows-Gäste wurde ebenfalls integriert.

Der Wizard für das Erstellen von virtuellen Festplatten wurde um ein Dialogfeld erweitert, in dem das Image-Format ausgewählt werden kann wie beispielsweise das Standardformat VDI, das unter Vmware gebräuchliche VMDK oder das VDH-Format. Die Unterstützung für die Formate hatte Oracle bereits in der aktuellen Version eingeführt.

Über einen UDP-Tunnel können Instanzen von Virtualbox, die auf verschiedenen Servern liegen, direkt miteinander verbunden werden. Dabei werden Ethernetpakete in UDP-Datenpakete verpackt. Gegenwärtig müssen die Einstellungen für jede Virtualbox-Instanz einzeln per Kommandozeile mit dem Befehl Vboxmanage definiert werden. Dabei müssen drei Parameter gesetzt werden: Der Port, an dem der Host lauscht, die IP-Adresse des Ziels und der Port, an dem das Ziel lauschen soll.

Zudem haben die Entwickler zahlreiche Fehler aus der Vorgängerversion korrigiert und kleine Verbesserungen eingepflegt, darunter auch am USB-Treiber für Windows-Hostrechner. Zudem verbraucht das NAT-Modul weniger Speicher. Die Benutzeroberfläche bietet unter anderem die Möglichkeit, Proxy-Werte einzustellen.

Die Vorab-Version steht bei Oracle zum Download(öffnet im neuen Fenster) und Testen bereit. Alle Änderungen haben die Entwickler in einer Readme-Datei(öffnet im neuen Fenster) zusammengestellt.


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