Kein Pakt mit Foxconn

Hitachi, Sony und Toshiba legen Displays zusammen

Hitachi, Sony und Toshiba wollen zusammen den Weltmarkt für Smartphone- und Tablet-Displays beherrschen. Verhandlungen zwischen Foxconn und Hitachi waren zuvor gescheitert.

Artikel veröffentlicht am ,
Hitachi President Hiroaki Nakanishi
Hitachi President Hiroaki Nakanishi (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images)

Hitachi wird sich am Gemeinschaftsunternehmen für Smartphone- und Tablet-LCDs beteiligen, das die Konkurrenten Sony und Toshiba derzeit aushandeln. Das berichtet die japanische Wirtschaftzeitung Nikkei. Zusammen werden die Unternehmen zum größten Hersteller auf dem Weltmarkt. Hitachi ist der sechstgrößte Hersteller für Displays in dem Bereich.

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Sonys Verhandlungen mit Toshiba über eine Zusammenlegung ihrer LCD-Produktion sollen in Kürze abgeschlossen sein.

Verhandlungen um eine Zusammenlegung der Displayproduktion zwischen Foxconn und Hitachi waren zuvor gescheitert. Im Dezember 2010 wurde berichtet, dass Foxconn den Konkurrenten Hitachi Displays, der Displays für Handys und andere mobile Geräte herstellt, weitgehend übernehmen wollte. Foxconn bot 100 Milliarden Yen (855 Millionen Euro) für die Mehrheit an dem LCD-Hersteller. Die Partner konnten sich aber nicht auf Vertragsbedingungen einigen, berichtet Nikkei.

Hitachi, Toshiba und Sony hätten zusammen einen Marktanteil von 21,5 Prozent und wären damit stärker als der Weltmarktführer Sharp, der 14,8 Prozent des Marktes für Smartphone- und Tablet-Displays kontrolliert.

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Der teilstaatliche Investmentfonds Innovation Network Corporation of Japan (INCJ) werde an dem neuen Displayunternehmen einen Anteil von über 200 Milliarden Yen (1,71 Milliarden Euro) halten. Damit würden 70 Prozent der Anteile bei INCJ liegen. Die verbleibenden Anteile teilen sich die drei Konzerne. Der Investmentfonds prüfe als Exitstrategie einen Börsengang für den neuen Displaykonzern.

Die Produktion, die alle vier bis fünf Jahre Investitionen in Milliardenhöhe erfordert, soll in Japan laufen. Auch eine Massenproduktion von OLEDs sei von den drei Konzernen geplant.

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flasher395 03. Jul 2011

Äh, ja was denn? ... Du hast die interressantest Info rausgelassen...:)

Thread-Anzeige 01. Jul 2011

Die Staatsschulden sind dort m.W. sehr hoch. Bürger zahlen dort m.W. kaum Steuern. Das...

Thread-Anzeige 01. Jul 2011

Flashes gabs zu viele. Die Preise waren günstig und die Finanzkrise vernichtete z.b. auch...



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