Abo
  • Services:

WLAN

Stromspartrick soll Laufzeit von Smartphones verdoppeln

Forscher der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina haben mit Android-Smartphones eine Methode zum Stromsparen bei WLAN-Verbindungen entwickelt. Das "Sleepwell" genannte Verfahren benötigt keine Änderungen an den WLAN-Protokollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Justin Manweiler mit seinem Testaufbau
Justin Manweiler mit seinem Testaufbau (Bild: Duke University)

Zwar nutzen WLAN-Standards und auch die Funkmodule schon etliche standardisierte Methoden zum Stromsparen, bei konstanter Nutzung kann das WLAN-Modul aber eine der leistungshungrigsten Komponenten sein. Das liegt unter anderem daran, dass die WLAN-Protokolle immer nur die Kommunikation mit dem Access Point oder Router beobachten.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, deutschlandweit
  2. RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH, Sinzheim

Was rund um einen WLAN-Client vorgeht, ob beispielsweise andere Clients sich um die Verbindung streiten, bekommt ein einzelnes Gerät nicht mit. Hier setzt das "Sleepwell" genannte Verfahren von Justin Manweiler von der Duke University an.

Sleepwell überwacht ständig, ob andere Clients Übertragungen vornehmen und teilt eigene Transfers in kleine Portionen. Abhängig vom Rhythmus der Nachbarn werden dann die eigenen Übertragungen vorgenommen. Wenn die anderen Clients oder der Access Point ebenfalls mit Sleepwell arbeiten, klappt die Aufteilung der Übertragungsintervalle schneller und zuverlässiger. Änderungen an den Access Points oder Routern sollen dafür aber nicht unbedingt nötig sein, schreibt Manweiler in seiner Arbeit (PDF).

Sleepwell ist aber nur bei konstanten Übertragungen wie Downloads oder dem Streamen eines Videos effektiv. Für andere Anwendungen mit ständigem Wechsel der Senderichtung und des Datenvolumens wie VoIP soll es nicht besonders viel bringen, schreibt der Doktorand Manweiler.

Die von der Duke University in einer Mitteilung versprochene Verdoppelung der Laufzeiten von mobilen Geräten ist zudem stark anwendungsabhängig. Viele Geräte, wie das auch für die Sleepwell-Entwicklung eingesetzte Android-Handy Nexus One, schalten das WLAN-Modul in einen Schlafzustand, wenn das Smartphone nicht genutzt wird. Beim stundenlangen Surfen etwa mit einem Tablet kann der Stromspareffekt aber deutlicher ausfallen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. 7,48€
  3. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  4. 47,99€

bolli1983 04. Jul 2011

Mein Galaxy hält mit einem CustomRom (inkl. Custom Kernel) mit ständig aktivierter...

y.m.m.d. 04. Jul 2011

Und wenn du mit abgeschaltetem Display downloadest / Audio streamst? :)

Der Kaiser! 02. Jul 2011

Saxelfur 01. Jul 2011

dem sei (zumindest auf Android-Geräten) die Gratis-App "Juice Defender" empfohlen. Mein...

Schnubbe 01. Jul 2011

Vielleicht mal vorher informieren, wofür Duke (auf deutsch Herzog) eigentlich steht.


Folgen Sie uns
       


3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Raytracing Demo von 3D Mark auf Nvidias neuer Geforce RTX 2080 Ti und der älteren Geforce GTX 1080 Ti abspielen lassen.

3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /