Abo
  • Services:

Trekaero

US-Unternehmen entwickelt Flugauto mit Hybridantrieb

Fliegen und fahren, und das auch noch mit einem sauberen Antrieb - das verspricht das US-Unternehmen Trekaero: Es entwickelt eine Mischung aus Auto und Flugzeug mit einem Hybridantrieb.

Artikel veröffentlicht am ,
Fliegen und fahren: Konzeptzeichnung des Flugautos
Fliegen und fahren: Konzeptzeichnung des Flugautos (Bild: Trekaero)

Das US-Unternehmen Trekaero will ein Fahrzeug entwickeln, das auf der Straße fahren und fliegen kann. Derzeit suchen die Kalifornier nach Investoren.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  2. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover

Angetrieben wird das Flugauto von vier Mantelpropellern. Das sind Propeller, die in einem Gehäuse sitzen. Das Gehäuse verhindert Verwirbelungen an den Spitzen der Rotorblätter, was die Leistung erhöht. Die Mantelpropeller sind schwenkbar, so dass das Fahrzeug senkrecht starten und landen kann. Als Antrieb wollen die Konstrukteure Michael Moshier und Robert Bulaga Hybridmotoren einsetzen.

  • Konzeptzeichnung des Flugautos (Bild: Trekaero)
  • Das Ein-Mann-Fluggerät Solotrek (Bild: Trekaero)
Konzeptzeichnung des Flugautos (Bild: Trekaero)

Das Flugauto wird eine Weiterentwicklung von Trekaeros Antriebskonzept, das zuvor in mehreren unbemannten Fluggeräten sowie in dem Solotrek getestet wurde. Solotrek ist ein knapp 160 Kilogramm schweres Exoskelett, mit dem eine Person fliegen kann. Angetrieben von zwei Mantelpropellern kann der Pilot mit dem Solotrek knapp 200 Kilometer weit fliegen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 110 km/h.

Die Entwicklung des Solotrek wurde seinerzeit von der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) mitfinanziert. Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums dürfte auch Interesse an Trekaeros Flugauto haben: Sie hatte im vergangenen Jahr das Projekt Transformer ausgeschrieben, in dessen Rahmen ein Hybrid aus Auto und Flugzeug entwickelt werden soll, der senkrecht starten und landen kann und der über einen hybridelektrischen Antrieb verfügt - also genau das, was Trekaero auch plant.

Trekaero sieht für sein Flugauto Anwendungsmöglichkeiten als Transportmittel in unterentwickelten Ländern, in denen es ein schlecht ausgebautes Straßennetz gibt. In den Industrieländern könnte es von Polizei und Rettungskräften eingesetzt werden, etwa um Verletzte abzutransportieren.

Das US-Unternehmen Terrafugia hat im vergangenen Jahr das Flugauto Transition vorgestellt. Das soll noch dieses Jahr in Kleinserie gebaut werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

SatchelPhilosop... 01. Jul 2011

Die Reifen sind Optional und im Normalpreis nicht enthalten. Das wirst du in der...

msdong71 01. Jul 2011

dann lieber das "bike" das letztens auf engadget war.

Paykz0r 01. Jul 2011

Es soll sauber sein, und hybrid... heist?


Folgen Sie uns
       


Huawei P20 Pro - Hands on

Huaweis neues Smartphone P20 Pro kommt mit drei Hauptkameras und einer Reihe von KI-Funktionen. Wir haben uns das Gerät in einem ersten Hands on angeschaut.

Huawei P20 Pro - Hands on Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Physik: Maserlicht aus Diamant
    Physik
    Maserlicht aus Diamant

    Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
    Von Dirk Eidemüller

    1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
    2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
    3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
    Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
    2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
    3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

      •  /