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Verschlüsselung

Libgcrypt 1.5.0 verwendet AES-NI

Die Libgcrypt-Bibliothek des GNU-Projekts kann künftig bei der AES-Verschlüsselung die in Intel-Prozessoren enthaltene Hardwarebeschleunigung nutzen. Damit soll der Verschlüsselungsvorgang beschleunigt werden.

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Verschlüsselung: Libgcrypt 1.5.0 verwendet AES-NI
(Bild: Gnupg)

Die Verschlüsselungsbibliothek des GNU-Projekts Libgcrypt 1.5 kann künftig auf die in modernen Intel-Prozessoren eingebauten Instruktionen (AES-NI) zur AES-Verschlüsselung zugreifen, um Dateien zu verschlüsseln. Ferner kann Libgcrypt und damit Gnupg künftig auch unter Windows CE verwendet werden.

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Zu den neuen Verschlüsselungsfunktionen gehört der Zugriff auf PBKDF2 (Password-Based Key Derivation Function) und S2K-Algorithmen (String-to-key) über die Funktion gcry_kdf_derive. Zudem kann das ECDH-Protokoll (Elliptic Curve Diffie-Hellman) für das sichere Verbinden über unverschlüsselte Kanäle verwendet werden. Außerdem kann künftig auf OAEP (Optimal Asymmetric Encryption Padding) zugegriffen werden, um Schlüssel mit Fülldaten zu bestücken.

Dank der in die Prozessoren integrierten AES-Funktionen lassen sich Daten schneller ver- und entschlüsseln. Sie stehen in modernen Prozessorkernen von Intel zur Verfügung, etwa Gulftown aus der Westmere-Reihe, aber auch in Prozessoren der Sandy-Bridge- und der kommenden Ivy-Bridge-Serie. Der Instruktionssatz fehlt allerdings bei allen Core-i3-Chips. AMD will die AES-Instruktionen in seine Bulldozer-Prozessoren integrieren.

Die Libgcrypt-Bibliothek steht unter der GPLv2 sowie der LGPL v2.1 und ist Teil der Verschlüsselungssoftware Gnupg. Sie kann aber auch als unabhängiges Modul verwendet werden. Die Software steht auf dem FTP-Server des Projekts zum Download bereit.

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