Performance und Stabilität

Auf einem Macbook Pro (2010) mit Intels auf 2,66 GHz getakteten Core i7, 8 GByte Arbeitsspeicher und einer Nvidia Geforce GT 330M stürzt Final Cut Pro X acht Mal während des Tests ab. Alle Abstürze passieren entweder beim Anlegen von Überblendungen oder beim Öffnen von zusammengesetzten Clips. Etliche Bugs bei Überblendungen in zusammengesetzten Clips treten ebenfalls auf. So wird eine Bildebene zum Beispiel ohne Grund für zwei Sekunden schwarz oder zoomt zuckend ins Bild. Der nützliche Skimmer zum schnellen Durchforsten von Material fiel ebenfalls nach längerem Arbeiten in einem Projekt aus und war nur durch den Neustart des Programms wieder zur Mitarbeit zu überreden.

  • Acht Mal stürzt Final Cut Pro X auf unserem Macbook Pro ab.
  • Grafikfehler und Bugs treten noch häufig auf.
  • Blenden, Effekte und Filter können nur in die primäre Storyline gesetzt werden.
  • Erst wenn verknüpfte Clips als Handlung deklariert werden, sind Überblendungen anwendbar.
  • Mehrere Clips können jederzeit zu einem zusammengesetzten Clip vereinfacht werden.
  • Um Keyframes zu setzen, können Nutzer die Videoanimationen einblenden.
  • Keyframes lassen sich komfortabel setzen und ziehen.
  • Clips können in der Magnetic Timeline auf sechs Arten angezeigt werden.
  • Farbbearbeitung mit zwei Masken
  • Color-Match passt die Farben eines Clips an die eines anderen an.
  • Die Übersicht für Effekte, Blenden, Titel und Audio
  • Die Ereignismediathek im iMovie-Look
  • Die Ereignismediathek im klassischen Look
  • Benchmark: Exportieren auf Desktop in Pro Res
  • Benchmark: Steadyshot und Rendern
  • Benchmark: Transcodieren in Pro Res
  • Benchmark: kompletter Workflow
  • Ein Fenster zeigt an, was Final Cut Pro X im Hintergrund tut.
  • Beim Import haben Nutzer viele Optionen, die Dateien analysieren und optimieren zu lassen.
  • Die Magnetic Timeline bei einem Rechtsklick
  • Der Viewer in Final Cut Pro X
  • Das Auswahltool in Aktion bei der Soundbearbeitung
Acht Mal stürzt Final Cut Pro X auf unserem Macbook Pro ab.
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Beim Schnitt auf einem Mac Pro (2009) mit zwei Quadcore-Xeons mit 2,8 Ghz, 8 GByte Arbeitsspeicher und einer ATI Radeon HD 5770 stürzt FCPX zumindest nicht ab. Die Bugs treten dennoch auf. Insgesamt eignet sich der ältere Mac Pro besser für Final Cut Pro X als das Macbook Pro. Die acht Kerne der CPUs werden bis aufs Letzte ausgenutzt. Rendervorgänge sind durchgängig mindestens mehr als doppelt so schnell.

Ein Benchmark

Beim Transcodieren und Editieren von H.264-Material in 1080p25 einer Canon 5D Mark 2 zeigt sich die hohe Leistung von Final Cut Pro X. Zum Vergleich transcodieren wir den Test-Clip auf dem Mac Pro in Pro Res. Das gelingt im Workflow mit Final Cut Pro 7 am schnellsten mit dem Magic Bullet Grinder. Die 33-sekündige Szene ist in 1:07 Minuten encodiert. Danach öffnen wir in FCP7 ein neues Projekt, importieren die Datei und legen den Smoothcam-Filter auf die Szene, um Verwackelungen auszugleichen. Das Analysieren und Rendern der Szene nimmt 6:51 Minuten in Anspruch. Zwei der acht CPU-Kerne lastet dieser Vorgang zu 65 Prozent aus, die restlichen sechs liegen bei 20 Prozent. Zuletzt rendern wir die stabilisierte Szene in 1:24 Minuten in Pro Res wieder heraus. Das Projekt nimmt insgesamt 9:22 Minuten in Anspruch, das Wechseln und Öffnen der verschiedenen Programme nicht mitgerechnet.

Um das gleiche Ergebnis in Final Cut Pro X zu erzielen, benötigen wir 2:16 Minuten. Beim Import der ursprünglichen Datei fragt uns das Programm, ob wir die Datei optimieren wollen - also in Pro Res transcodieren möchten. Außerdem setzen wir ein Häkchen beim Punkt "Analysieren auf Stabilisierung und Rolling Shutter". Das Transcodieren der Datei schafft FCPX in 33 Sekunden, die folgende Analyse in 1:04 Minuten. Danach ziehen wir den Clip in die primäre Storyline und setzen Haken für "Stabilisierung und Rolling Shutter". Final Cut rendert die Szene in weiteren 30 Sekunden. Der Export der fertigen Datei auf den Schreibtisch nimmt danach nur 8 Sekunden in Anspruch.

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Während des gesamten Workflows waren die acht Prozessorkerne permanent unter voller Last. Insgesamt ist Final Cut Pro X hier 313 Prozent schneller als der Vorgänger auf gleicher Hardware. Selbst das Macbook Pro war mit 4:52 mit FCPX beinahe noch doppelt so schnell wie der Mac Pro mit FCP7.

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 Analysieren und Rendern im HintergrundDas Fazit 
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Wave 30. Apr 2013

na wenn wir schon beim klugscheißen sind: es gibt keine handys, weil das...

Wave 30. Apr 2013

kapitelmarken sind natürlich sehr wichtig. aber mir waren die anderen standard-funktionen...

Wave 30. Apr 2013

das ist quatsch. vorweg: ich bin selbst skeptisch bei final cut pro x. ich finde final...

Justin75 16. Nov 2011

Während früher selbst Kinofilme wie z.B. Dancer in the Dark von Lars von Trier damit zu...

Jim_pansen 03. Jul 2011

Sehr gern! EDIUS ist euch ja vielleicht mal eine Rezension in einem Video Special wert...



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