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Das Ende von Soundtrack Pro und Color

Apple hat die Entwicklung an den Final-Cut-Studio-Applikationen Soundtrack Pro, DVD Studio Pro und Color offiziell beendet. Bei Apple ist man der festen Überzeugung, alle wichtigen Funktionen, die diese drei Programme bieten, in FCPX beziehungsweise Compressor 4 untergebracht zu haben.

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Für den Test nehmen wir den Schnitt unserer Sprachaufnahmen für Videos auf Golem.de in FCPX statt in Soundtrack Pro vor. Die bekannten Filter wie Compressor, Limiter, De-Hum oder De-Ess haben alle den Sprung zu FCPX geschafft. Somit fehlt uns bei der Bearbeitung kein "alter" Filter. Editiert wird die Tonspur in einer extra generierten, primären Storyline und der maximalen Zoomstufe für Audiobearbeitung. So großzügig wie in Soundtrack Pro werden die Waveforms in FCPX aber nicht angezeigt.

Pausen, Atmer und Störgeräusche sind mit der Bereichsauswahl (über die Taste R) leicht ort- und löschbar. Auch hier erstellt FCPX direkt viele neue Gap-Clips. Die Pausen können dadurch komfortabel per "Drag & Drop" verlängert oder verkürzt werden. Das "Einfügen von Stille" in Soundtrack Pro ist somit nicht länger nötig. Im späteren Videoschnitt ist es außerdem durch einen Doppelklick auf das Voice-Over möglich, den Schnitt erneut in der zugewiesenen Timeline nachträglich zu verfeinern.

Primäre und Sekundäre Farbbearbeitung

Die ausgefallenen Farbfilter in FCPX sind ein umfangreicher und nützlicher Mix aus ein paar iMovie-11- sowie alten FCP7-Filtern. Im Test fällt es uns oft leichter einen vordefinierten Filter an unsere Zwecke anzupassen, als die automatische Farbkorrektur oder das neue Color-Matching zu nutzen. Die Autokorrektur beschränkt sich meist auf den Kontrast und arbeitet ähnlich wie iPhoto oder Aperture im Automatikmodus mit den immer gleichen Werten. Beim Color-Match berechnet ein Algorithmus passende Werte zu einem anderen Clip, über den die Maus gehalten wird. Je nachdem, wie ähnlich sich die Clips bereits sind, klappt das mal gut, mal gar nicht.

  • Acht Mal stürzt Final Cut Pro X auf unserem Macbook Pro ab.
  • Grafikfehler und Bugs treten noch häufig auf.
  • Blenden, Effekte und Filter können nur in die primäre Storyline gesetzt werden.
  • Erst wenn verknüpfte Clips als Handlung deklariert werden, sind Überblendungen anwendbar.
  • Mehrere Clips können jederzeit zu einem zusammengesetzten Clip vereinfacht werden.
  • Um Keyframes zu setzen, können Nutzer die Videoanimationen einblenden.
  • Keyframes lassen sich komfortabel setzen und ziehen.
  • Clips können in der Magnetic Timeline auf sechs Arten angezeigt werden.
  • Farbbearbeitung mit zwei Masken
  • Color-Match passt die Farben eines Clips an die eines anderen an.
  • Die Übersicht für Effekte, Blenden, Titel und Audio
  • Die Ereignismediathek im iMovie-Look
  • Die Ereignismediathek im klassischen Look
  • Benchmark: Exportieren auf Desktop in Pro Res
  • Benchmark: Steadyshot und Rendern
  • Benchmark: Transcodieren in Pro Res
  • Benchmark: kompletter Workflow
  • Ein Fenster zeigt an, was Final Cut Pro X im Hintergrund tut.
  • Beim Import haben Nutzer viele Optionen, die Dateien analysieren und optimieren zu lassen.
  • Die Magnetic Timeline bei einem Rechtsklick
  • Der Viewer in Final Cut Pro X
  • Das Auswahltool in Aktion bei der Soundbearbeitung
Farbbearbeitung mit zwei Masken

Manuelle Anpassungen an die Filter gehen flott von der Hand und unterscheiden sich kaum von Final Cut Pro 7. Nach dem Öffnen des Inspektors ("cmd und 4") können die Werte mit dem Numpad eingegeben werden. Das sorgt für hohe Präzision. Das Kopieren und Einfügen von Effekten ist ebenfalls möglich, allerdings nicht länger für selektierte Werte. Das Gleiche gilt für das Trimmen, Beschneiden und Transformieren von Clips. Wenn kopiert und eingefügt wird, dann direkt alles.

Für die erweiterte Farbbearbeitung sind primäre und sekundäre Masken anwendbar. Das funktioniert genauso wie in Color 1.5. Detaillierte RGB-Farbcodes können nicht manuell eingetragen werden, um eine bestimmte Farbe zu wählen. Ein Pipettentool ist ebenfalls nicht auffindbar. Damit lässt FCPX insgesamt die Komplexität und Präzision von Color 1.5 vermissen, bietet aber die grundlegenden Funktionen, die die meisten Nutzer brauchen werden und mehr als Final Cut Pro 7.

 Test Final Cut Pro X: 64 Bit, aber kein finaler SchnittImport mit Metadaten und Probleme mit Überblendungen 
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Wave 30. Apr 2013

na wenn wir schon beim klugscheißen sind: es gibt keine handys, weil das...

Wave 30. Apr 2013

kapitelmarken sind natürlich sehr wichtig. aber mir waren die anderen standard-funktionen...

Wave 30. Apr 2013

das ist quatsch. vorweg: ich bin selbst skeptisch bei final cut pro x. ich finde final...

Justin75 16. Nov 2011

Während früher selbst Kinofilme wie z.B. Dancer in the Dark von Lars von Trier damit zu...

Jim_pansen 03. Jul 2011

Sehr gern! EDIUS ist euch ja vielleicht mal eine Rezension in einem Video Special wert...


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